Kollagen Pulver

Kollagen Pulver enthält hydrolysiertes Rinderkollagen zum Einrühren in Wasser, Kaffee, Saft oder andere Flüssigkeiten. Eine Portion liefert 10 g Pulver mit 9,2 g Protein. 600 g reichen für 60 Portionen. Laborgeprüft aus der Apotheker-Manufaktur Memmingen.

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Eine Zutat, zehn Gramm je Portion

Das Kollagen Pulver von Vitalplant besteht aus hydrolysiertem Rinderkollagen. Keine Aromen, keine Süßungsmittel, keine Füllstoffe. Die Zutatenliste hat genau einen Eintrag.

Was Hydrolyse bei Kollagen bedeutet

Kollagen liegt im Ausgangszustand als Tripelhelix vor: drei Proteinstränge, die umeinander gewunden sind. In dieser Form ist es zäh und in Wasser kaum löslich. Wer schon einmal Rinderbrühe hat kalt werden lassen, kennt das Ergebnis als festes Gelee.

Die enzymatische Hydrolyse zerlegt diese Struktur in kurze Peptide. Aus dem gelierenden Rohstoff wird ein Pulver, das sich in kaltem wie in heißem Wasser löst und nicht nachquillt.

Charakteristisch ist das Aminosäureprofil. Rund ein Drittel des Kollagenmoleküls besteht aus Glycin, der kleinsten aller Aminosäuren. Dazu kommen Prolin und Hydroxyprolin. Hydroxyprolin kommt in nennenswerter Menge fast ausschließlich in Kollagen vor und dient in der Lebensmittelanalytik deshalb als Nachweis dafür.

Kollagen, Move oder Shine

Wir führen drei Kollagenprodukte nebeneinander. Dieses hier ist das mengenorientierte: zehn Gramm je Portion, doppelt so viel wie bei Kollagen Move und Kollagen Shine, dafür ohne festgelegte Peptidfraktion.

Move und Shine setzen stattdessen auf eingetragene Markenrohstoffe mit definiertem Herstellungsverfahren, liefern aber fünf Gramm je Portion. Menge auf der einen Seite, ein spezifizierter Rohstoff auf der anderen: das ist der Unterschied.

Herkunft und Verarbeitung

Das Pulver ist geschmacksneutral und lässt sich auch in heißen Kaffee einrühren, ohne dessen Aroma zu verändern. Als Rohstoff tierischen Ursprungs ist Kollagen weder vegan noch vegetarisch.

Abgefüllt wird in einen wiederverschließbaren Standbodenbeutel. Kühl und trocken lagern, nicht einfrieren, vor direkter Sonne schützen.

Hinter Vitalplant steht Christian Lazar, approbierter Apotheker mit über 35 Jahren Berufserfahrung in der Stern Apotheke.

Inhalte zuletzt geprüft am

Hydrolysiertes Rinderkollagen

Verzehrempfehlung: Täglich 10 g (1 gehäufter Messlöffel) in 250 ml Flüssigkeit deiner Wahl einrühren, z. B. Wasser, Kaffee oder Saft, und verzehren.

Wichtige Hinweise: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.

Allergene: Laut Rohstoffspezifikation keine kennzeichnungspflichtigen Allergene gemäß Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 enthalten.

Lagerung: Kühl und trocken lagern, nicht einfrieren und vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.

Gelatine und Kollagenpeptide sind Verwandte

Beide entstehen aus demselben Rohstoff und im selben Verfahren, nur unterschiedlich weit getrieben. Wird natives Kollagen teilweise aufgespalten, entsteht Gelatine: Sie löst sich in heißem Wasser und geliert beim Abkühlen.

Wird der Abbau enzymatisch fortgesetzt, werden die Ketten so kurz, dass sie kein Netzwerk mehr bilden können. Das Ergebnis geliert nicht mehr und löst sich auch in kaltem Wasser. Kollagenpeptide sind also, vereinfacht gesagt, Gelatine einen Schritt weiter.

Woher der Rohstoff stammt

Rinderkollagen wird aus Häuten und Knochen gewonnen, also aus Material, das in der Fleischwirtschaft ohnehin anfällt und sonst kaum genutzt würde. Die Haut wird über Wochen in Kalkmilch eingelegt, gewaschen und neutralisiert, bevor das Kollagen herausgelöst wird.

Erst danach folgt die enzymatische Hydrolyse, anschließend werden Filtration, Entfärbung und Sprühtrocknung durchlaufen. Aus einem zähen, geruchsintensiven Ausgangsmaterial wird auf diesem Weg ein weißes, geruchs- und geschmacksneutrales Pulver.

Typ I, II und III

Kollagen ist keine einzelne Substanz, sondern eine Familie von rund achtundzwanzig beschriebenen Typen. Drei davon spielen mengenmäßig die Hauptrolle: Typ I in Haut, Knochen und Sehnen, Typ II im Knorpel, Typ III in Blutgefäßen und Organen, meist neben Typ I.

Material aus Rinderhaut besteht überwiegend aus Typ I mit einem Anteil Typ III. Typ-II-Erzeugnisse stammen dagegen üblicherweise aus Hühnerbrustbeinknorpel und werden häufig nicht hydrolysiert, sondern in nativer Form eingesetzt, in entsprechend kleineren Mengen. Wenn ein Produkt einen Typ nennt, sagt das also zugleich etwas über die Herkunft.

Rind, Fisch und die Frage nach veganem Kollagen

Neben Rind ist Fisch die zweite gängige Quelle, gewonnen aus Haut und Schuppen. Marines Kollagen enthält weniger Hydroxyprolin, weshalb es bei niedrigeren Temperaturen zerfällt als das von Landtieren. Für die Wahl sind meist andere Gründe ausschlaggebend: Fisch für Menschen, die kein Rind essen, Rind für Menschen mit Fischallergie.

Veganes Kollagen gibt es dagegen nicht. Kollagen ist ein tierisches Strukturprotein und kommt im Pflanzenreich nicht vor. Erzeugnisse, die unter diesem Namen angeboten werden, enthalten kein Kollagen, sondern Mischungen aus anderen Nährstoffen. Das ist keine Wertung, sondern eine Frage der Begriffe.

Produktverpackung von Kollagen, reines Kollagen Hydrolysat, 600g Tüte von vitalplant.

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Häufige Fragen

Täglich 10 g, also einen gehäuften Messlöffel, in 250 ml Flüssigkeit deiner Wahl einrühren. Wasser, Kaffee, Tee oder Saft funktionieren gleichermaßen. Ein fester Zeitpunkt hilft mehr als die Uhrzeit selbst.

Ja, und ohne das Aroma zu verändern. Genau das ist der Vorteil der Hydrolyse: Unbehandeltes Kollagen geliert und würde im Kaffee Fäden ziehen, hydrolysiertes löst sich in kaltem wie in heißem Wasser rückstandsfrei auf und quillt nicht nach. Wer schon einmal Rinderbrühe hat kalt werden lassen, kennt den Unterschied.

Kollagen liegt im Ausgangszustand als Tripelhelix vor, also als drei umeinander gewundene Proteinstränge. In dieser Form ist es zäh und in Wasser kaum löslich. Die enzymatische Hydrolyse zerlegt diese Struktur in kurze Peptide. Aus dem gelierenden Rohstoff wird dabei ein feines, gut lösliches Pulver.

Dieses Produkt ist das mengenorientierte: 10 g je Portion, doppelt so viel wie bei Move und Shine, dafür ohne festgelegte Peptidfraktion. Kollagen Move enthält 100 Prozent Fortigel, Kollagen Shine 100 Prozent VERISOL, beides eingetragene Markenrohstoffe mit definiertem Herstellungsverfahren, dafür mit 5 g je Portion. Menge auf der einen Seite, ein spezifizierter Rohstoff auf der anderen.

Weder noch. Kollagen ist ein Strukturprotein tierischen Ursprungs, hier aus dem Rind. Ein pflanzliches Kollagen gibt es nicht: Pflanzen bilden diesen Proteintyp schlicht nicht. Produkte, die mit veganem Kollagen werben, enthalten in aller Regel Nährstoffe, die am Kollagenstoffwechsel beteiligt sind, aber kein Kollagen.

Rund ein Drittel des Moleküls besteht aus Glycin, der kleinsten aller Aminosäuren. Dazu kommen Prolin und Hydroxyprolin. Hydroxyprolin ist dabei besonders aufschlussreich: Es kommt in nennenswerter Menge fast ausschließlich in Kollagen vor und dient in der Lebensmittelanalytik deshalb als Nachweis dafür.

Es ist geschmacksneutral, weshalb es sich unauffällig in Kaffee oder Smoothie einrühren lässt. Die Zutatenliste hat genau einen Eintrag: hydrolysiertes Rinderkollagen. Keine Aromen, keine Süßungsmittel, keine Füllstoffe.

Der Beutel enthält 600 g und reicht bei 10 g täglich 60 Portionen, also zwei Monate. Abgefüllt im wiederverschließbaren Standbodenbeutel. Kühl und trocken lagern, nicht einfrieren und nach jeder Entnahme wieder gut verschließen.

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