Weihrauch Kapseln

Weihrauch Kapseln enthalten 1.200-2.400 mg Weihrauch-Extrakt aus Boswellia serrata pro Tagesdosis, standardisiert auf 90 % Boswelliasäuren. Der reine Pflanzenextrakt kommt ohne weitere Pflanzenstoffe aus. 120 Kapseln reichen für 30-60 Tage. Laborgeprüft aus der Apotheker-Manufaktur Memmingen.

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Größe: 120 Kapseln

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Weihrauch-Extrakt mit 90 Prozent Boswelliasäuren

Weihrauch ist kein Kraut und keine Wurzel, sondern ein Baumharz. Die Weihrauch Kapseln von Vitalplant enthalten einen Extrakt aus dem Harz von Boswellia serrata, standardisiert auf 90 Prozent Boswelliasäuren.

Wie Weihrauch gewonnen wird

Die Rinde des Baums wird kontrolliert eingeritzt. An der Schnittstelle tritt ein milchiger Saft aus, der an der Luft erhärtet und sich zu tropfenförmigen Stücken formt. Diese Harztränen werden nach einigen Wochen von Hand abgesammelt.

Von alten Bäumen. Das Harz für unseren Extrakt stammt von mindestens zehn Jahre alten Bäumen. Jüngere Bäume liefern weniger und werden durch das Anritzen stärker belastet.

Boswelliasäuren als Messgröße. Sie sind die charakteristischen Bestandteile des Boswellia-Harzes und dienen als Standardisierungswert. Unser Extrakt liegt bei 90 Prozent, eine Kapsel enthält 600 mg.

Boswellia serrata: Baum und Handelsgeschichte

Boswellia serrata wächst in den trockenen Regionen Indiens. Verwandte Arten kommen im Oman, im Jemen und in Somalia vor. Die Bäume sind knorrig, wachsen langsam und kommen mit sehr wenig Wasser aus.

Weihrauch gehörte über Jahrtausende zu den wertvollsten Handelsgütern überhaupt. Die Weihrauchstraße verband Südarabien mit dem Mittelmeerraum, und in vielen Kulturen war das Harz fester Bestandteil ritueller Räucherungen. Bis heute wird es so verwendet.

Weihrauch Kapseln: Zusammensetzung und Qualität

Die Rezeptur besteht aus zwei Bestandteilen: dem Weihrauch-Extrakt und der Kapselhülle aus Hydroxypropylmethylcellulose. Keine Füllstoffe, keine Trennmittel, keine Farbstoffe. Das Produkt ist vegan und glutenfrei, abgefüllt in Braunglas. Jede Charge wird von einem unabhängigen Labor auf Schwermetalle geprüft.

Hinter Vitalplant steht Christian Lazar, approbierter Apotheker mit über 35 Jahren Berufserfahrung in der Stern Apotheke.

Inhalte zuletzt geprüft am

Weihrauch Extrakt (Boswellia Serrata; 90% Boswelliasäuren) , veg. Kapselhülle: Hydroxypropylmethylcellulose

Nährwerte

Durchschnittlicher Gehaltpro Kapsel% NRV*
Weihrauch Extrakt600 mg**

* Prozent der Nährstoffbezugswerte nach Verordnung (EU) Nr. 1169/2011

** Keine Nährstoffbezugswerte vorhanden

Verzehrempfehlung: Je nach Bedarf 2 x 1 bis maximal 2 x 2 Kapseln täglich mit ausreichend Flüssigkeit zu einer Mahlzeit verzehren.

Wichtige Hinweise: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.

Allergene: Laut Rohstoffspezifikation keine kennzeichnungspflichtigen Allergene gemäß Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 enthalten.

Lagerung: Kühl und trocken lagern, nicht einfrieren und vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.

Ein Harz, kein Kraut

Weihrauch gehört zur Familie der Balsambaumgewächse, botanisch Burseraceae. Ihr gemeinsames Merkmal sind Harzkanäle in der Rinde. Zur selben Familie zählen die Myrrhe und der Guggul-Baum, dessen Harz wir ebenfalls führen. Boswellia serrata wächst in den trockenen Regionen Indiens, oft auf steinigem Untergrund mit wenig Boden. Die Bäume bleiben klein, wachsen langsam und kommen mit sehr wenig Wasser aus.

Vier Arten, vier Profile

Weihrauch ist keine einheitliche Ware. Neben Boswellia serrata aus Indien werden Boswellia sacra aus Oman und dem Jemen, Boswellia papyrifera aus Nordostafrika und Boswellia carterii gehandelt. Die Arten unterscheiden sich im Anteil und im Muster ihrer Boswelliasäuren, und sie riechen beim Verbrennen unterschiedlich.

Wer Weihrauchprodukte vergleicht, sollte deshalb auf die Artangabe achten. Steht dort nur Weihrauch ohne botanischen Namen, lässt sich der Rohstoff nicht einordnen.

Wie das Harz gewonnen wird

Zur Ernte wird die Rinde mit einem speziellen Messer eingeritzt. An der Schnittstelle tritt ein milchiger Saft aus, der an der Luft erhärtet und tropfenförmige Stücke bildet, die sogenannten Harztränen. Nach zwei bis drei Wochen werden sie von Hand abgesammelt, dann wird derselbe Schnitt erneut geöffnet. Über eine Saison hinweg sind mehrere Durchgänge möglich.

Genau hier entscheidet sich die Nachhaltigkeit. Zu häufiges und zu tiefes Anritzen schwächt den Baum und mindert seine Samenbildung, was in mehreren Anbauregionen zu rückläufigen Beständen geführt hat. Unser Harz stammt deshalb von Bäumen, die mindestens zehn Jahre alt sind; jüngere liefern weniger und tragen den Eingriff schlechter.

Vom Harz zum Extrakt

Rohes Weihrauchharz ist in Wasser nicht löslich, ein Aufguss bringt daher wenig. Boswelliasäuren gehören zu den Triterpenen, einer fettlöslichen Stoffklasse, und werden mit einem Lösungsmittel aus dem gemahlenen Harz herausgelöst. Anschließend wird das Lösungsmittel entfernt und der Extrakt getrocknet.

Die Standardisierung auf 90 Prozent Boswelliasäuren beschreibt, wie viel dieser Leitsubstanzen im fertigen Extrakt steckt. Im Handel sind auch 65 Prozent verbreitet. Ohne diese Angabe sagt eine Milligrammzahl allein wenig aus.

Unsere Weihrauch Kapseln werden nach höchsten Qualitätsstandards hergestellt und unabhängig auf Schwermetalle geprüft.

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Weihrauch Kapseln von Vitalplant, hochkonzentriert mit 90% Boswelliasäuren, 120 Stück.

€39,90

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Herkunft, Extrakt und Alltag

  • Weihrauch Kapseln - Harz von Boswellia serrata

    Harz von Boswellia serrata

  • Weihrauch Kapseln - 600 mg, 90 % Boswelliasäuren

    600 mg, 90 % Boswelliasäuren

  • Weihrauch Kapseln - Zweimal täglich 1 bis 2 Kapseln

    Zweimal täglich 1 bis 2 Kapseln

Produktbewertungen

Aus eigener Herstellung

  • Christian Lazar, Apotheker bei Vitalplant
    Vom Apotheker entwickelt Christian Lazar stellt jede Rezeptur selbst zusammen.
  • Pulver wird von Hand über die Kapselplatte abgestrichen
    Von Hand abgefüllt Kleine Chargen, jede Platte einzeln abgestrichen.
  • Kapselfüllgerät in der Herstellung
    Mechanisch dosiert Gleiche Menge in jeder einzelnen Kapsel.
  • Ohne künstliche ZusätzeKeine künstlichen Süßstoffe, Aromen oder Farbstoffe.
  • Geprüfte RohstoffeUnabhängig laborgeprüft, Analysenzertifikat auf jeder Seite.
  • Lichtgeschützt verpacktBraunglas oder blickdichter Beutel, je nach Produkt.
  • Kurze ZutatenlisteWas nicht hineingehört, steht auch nicht drin.

Häufige Fragen

Je nach Bedarf zweimal täglich eine Kapsel bis höchstens zweimal täglich zwei Kapseln, jeweils unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit zu einer Mahlzeit. Die Verteilung auf zwei Zeitpunkte ist Teil der Empfehlung, nicht nur Bequemlichkeit.

Boswelliasäuren sind fettlöslich. Aus dem Magen-Darm-Trakt gehen sie deutlich besser über, wenn gleichzeitig Fett aus der Nahrung vorhanden ist. Eine Mahlzeit mit etwas Öl, Butter, Nüssen oder Käse ist dafür günstiger als ein Glas Wasser auf nüchternen Magen. Das ist der Grund, warum die Verzehrempfehlung ausdrücklich eine Mahlzeit nennt.

Beides liegt im vorgesehenen Rahmen. Zwei Kapseln am Tag entsprechen 1.200 mg Weihrauch-Extrakt, vier Kapseln 2.400 mg. Vier Kapseln sind die Obergrenze, mehr sollte es nicht sein. Wer neu anfängt, beginnt sinnvollerweise mit der kleineren Menge.

Boswelliasäuren sind die charakteristischen Bestandteile des Boswellia-Harzes und dienen als Standardisierungswert. 90 Prozent heißt: In 600 mg Extrakt stecken rund 540 mg Boswelliasäuren. Im Handel sind Extrakte mit 65 Prozent weit verbreitet, deshalb lohnt beim Vergleich der Blick auf diese Zahl und nicht nur auf die Milligramm.

Die Dose enthält 120 Kapseln. Bei zwei Kapseln täglich reicht sie 60 Tage, bei vier Kapseln 30 Tage. Je nachdem, wie du dosierst, ist eine Dose also ein Ein- oder Zweimonatsvorrat.

Beim Öffnen der Dose nimmt man den harzigen, leicht zitrusartigen Geruch wahr, der Weihrauch eigen ist. Die Kapselhülle schließt ihn beim Schlucken ein, geschmacklich merkt man also nichts. Wer die Kapsel öffnet, bekommt dagegen den vollen bitteren Harzgeschmack. Deshalb steht in der Empfehlung unzerkaut.

Ja. Die Rezeptur besteht aus genau zwei Dingen: dem Weihrauch-Extrakt und der Kapselhülle aus Hydroxypropylmethylcellulose, einem pflanzlichen Cellulose-Abkömmling. Keine Trennmittel, keine Füllstoffe, keine Farbstoffe. Das Produkt ist damit vegan und glutenfrei.

Von Boswellia-serrata-Bäumen aus den trockenen Regionen Indiens, und zwar von Exemplaren, die mindestens zehn Jahre alt sind. Zur Ernte wird die Rinde kontrolliert eingeritzt; an der Schnittstelle tritt ein milchiger Saft aus, der an der Luft zu tropfenförmigen Harztränen erhärtet. Diese werden nach einigen Wochen von Hand abgesammelt. Jüngere Bäume liefern weniger und werden durch das Anritzen stärker belastet.

Allgemeine Bewertungen unserer Kunden