Artischocke Kapseln

Artischocke Kapseln enthalten 1.000 mg Artischockenextrakt pro Tagesdosis, standardisiert auf 10 % Cynarin. Pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel zur täglichen Ergänzung der Ernährung. 90 Kapseln reichen für 45 Tage. Laborgeprüft aus der Apotheker-Manufaktur Memmingen.

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Größe: 90 Kapseln

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Artischocken-Extrakt aus den Blättern, standardisiert auf 10 Prozent Cynarin

Wer Artischocke kennt, denkt an das Gemüse. Für einen Extrakt wird aber ein anderer Teil der Pflanze verwendet. Die Artischocke Kapseln von Vitalplant enthalten einen Blattextrakt, standardisiert auf 10 Prozent Cynarin.

Warum die Blätter und nicht die Knospe

Was auf dem Teller landet, ist die unreife Blütenknospe der Artischocke. Der Extrakt stammt dagegen aus den großen, tief eingeschnittenen Laubblättern der Pflanze. Sie sind der Pflanzenteil mit dem höchsten Gehalt an Bitterstoffen.

Cynarin als Messgröße. Cynarin ist ein Kaffeesäurederivat und einer der charakteristischen Bitterstoffe der Artischocke. Der Gehalt dient als Standardisierungswert: Unser Extrakt ist auf 10 Prozent eingestellt, jede Charge liegt damit im selben Bereich.

Warum standardisiert wird. Der Bitterstoffgehalt einer Pflanze schwankt je nach Sorte, Standort und Erntezeitpunkt erheblich. Ein standardisierter Extrakt gleicht diese Schwankungen aus.

Cynara scolymus: Pflanze und Herkunft

Die Artischocke gehört zur Familie der Korbblütler und ist damit mit Distel und Sonnenblume verwandt. Sie wird bis zu zwei Meter hoch und bildet auffällig violette Blütenköpfe, wenn man sie ausblühen lässt.

Ihren Ursprung hat die Kulturform im Mittelmeerraum, wo sie seit der Antike angebaut wird. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen bis heute in Italien, Spanien und Frankreich. Als Gemüse hat sie sich von dort aus in ganz Europa verbreitet.

Artischocke Kapseln: Zusammensetzung und Qualität

Die Rezeptur besteht aus zwei Bestandteilen: dem Artischocken-Blattextrakt und der Kapselhülle aus Hydroxypropylmethylcellulose. Keine Füllstoffe, keine Trennmittel, keine Farbstoffe. Das Produkt ist vegan und glutenfrei, abgefüllt in Braunglas. Jede Charge wird von einem unabhängigen Labor auf Schwermetalle geprüft.

Hinter Vitalplant steht Christian Lazar, approbierter Apotheker mit über 35 Jahren Berufserfahrung in der Stern Apotheke.

Inhalte zuletzt geprüft am

Artischockenextrakt (10% Cynarin) veg. Kapselhülle: Hydroxypropylmethylcellulose

Verzehrempfehlung: 2 x täglich 1 Kapsel unzerkaut mit ausreichend Wasser zu einer Mahlzeit verzehren.

Wichtige Hinweise: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.

Allergene: Laut Rohstoffspezifikation keine kennzeichnungspflichtigen Allergene gemäß Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 enthalten.

Lagerung: Kühl und trocken lagern, nicht einfrieren und vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.

Der Artischocken-Effekt

Wer nach einer Artischocke einen Schluck Leitungswasser trinkt, erlebt oft etwas Merkwürdiges: Das Wasser schmeckt süß. Der Effekt ist gut beschrieben und geht auf Bitterstoffe der Pflanze zurück, unter anderem auf Cynarin.

Die Erklärung liegt in den Geschmacksrezeptoren. Die Bitterstoffe belegen die Süßrezeptoren vorübergehend; wird die Zunge dann mit Wasser gespült, springen sie wieder frei, und dieses Umschalten wird als Süße wahrgenommen. Nicht jeder erlebt es gleich stark, denn wie bei anderen Geschmacksfragen unterscheiden sich die Rezeptorvarianten von Mensch zu Mensch. In der Küche gilt die Artischocke deshalb als schwieriger Weinbegleiter.

Artischocke und Kardone sind eine Art

Botanisch handelt es sich um zwei Kulturformen derselben Pflanze, Cynara cardunculus. Bei der Artischocke wurde über Jahrhunderte auf die fleischigen Blütenknospen hin ausgelesen, bei der Kardone auf dicke Blattstiele, die wie Bleichsellerie zubereitet werden.

Eine dritte Verwendung ist wenig bekannt: In Portugal und Spanien werden die getrockneten Blütennarben der Kardone seit Langem als pflanzliches Lab zum Dicklegen von Schafsmilch genutzt. Einige der bekanntesten Käse der Iberischen Halbinsel kommen deshalb ganz ohne tierisches Lab aus.

Was hinter der Zahl Cynarin steckt

Cynarin ist chemisch ein Abkömmling der Kaffeesäure, genauer eine Dicaffeoylchinasäure. In der frischen Pflanze überwiegt allerdings die einfache Chlorogensäure; ein erheblicher Teil des Cynarins entsteht überhaupt erst beim Trocknen und beim Auszug.

Der Standardisierungswert beschreibt damit nicht nur die Pflanze, sondern auch das Verfahren. Das ist kein Mangel, sondern der Grund, warum die Angabe überhaupt aussagekräftig ist: Sie beschreibt den fertigen Extrakt, so wie er in der Kapsel liegt, und nicht das Blatt am Feldrand.

Ein Nebenprodukt des Gemüsebaus

Die Blätter fallen dort an, wo Artischocken als Gemüse angebaut werden, also vor allem in Italien, Spanien und Frankreich. Nach dem Schnitt der Knospen bleibt die Pflanze mit ihren großen, tief eingeschnittenen Laubblättern stehen.

Beim Gemüse hat die Züchtung über Jahrzehnte auf Milde gesetzt, weil zu viel Bitterkeit den Verkauf erschwert. Für einen Blattextrakt ist genau das Gegenteil gefragt. Sorte, Schnittzeitpunkt und rasche Trocknung entscheiden deshalb darüber, ob aus dem Blatt ein brauchbarer Rohstoff wird oder nur Grünmasse.

Unsere Artischocke Kapseln werden nach höchsten Qualitätsstandards hergestellt und unabhängig auf Schwermetalle geprüft.

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Deine Vitalplant Vorteile

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Pflanzenbasiert

Wir setzen auf natürliche Pflanzenextrakte, Pilze und weitere hochwertige Naturprodukte.

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Keine Zusätze

Bei uns kommt nur das in die Kapsel, was eurer Gesundheit dienlich ist. Sonst nichts.

Abbildung eines Zertifikats mit einem Siegel, das Qualität und Anerkennung symbolisiert.

Kontrollierte Rohstoffe

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Produktbewertungen

Häufige Fragen

Zweimal täglich eine Kapsel, unzerkaut mit ausreichend Wasser zu einer Mahlzeit. Das sind zwei Kapseln am Tag, üblicherweise eine mittags und eine abends. Der Bezug zur Mahlzeit steht ausdrücklich in der Verzehrempfehlung.

Cynarin ist der charakteristische Bitterstoff der Artischocke und dient als Standardisierungswert. 10 Prozent heißt: In 500 mg Extrakt stecken 50 mg Cynarin, bei zwei Kapseln also 100 mg am Tag. Ohne solche Angabe lässt sich ein Extrakt nicht sinnvoll mit einem anderen vergleichen.

Zwei verschiedene Dinge. Auf dem Teller landen die Blütenböden und die fleischigen Hüllblätter der Knospe. Für den Extrakt werden dagegen die Blätter der Pflanze verwendet, also die großen, gefiederten Laubblätter, die niemand isst. Dort sitzen die Bitterstoffe in ganz anderer Konzentration.

Cynara cardunculus ist eine Distel und gehört zu den Korbblütlern, damit verwandt mit Sonnenblume und Kamille. Was wir Artischocke nennen, ist ihre noch geschlossene Blütenknospe. Lässt man sie aufblühen, erscheint eine große violette Distelblüte. Kultiviert wird sie im Mittelmeerraum seit der Antike.

Pflanzen bilden Bitterstoffe als Schutz gegen Fraßfeinde, und der Mensch besitzt dafür rund 25 verschiedene Bitterrezeptoren, mehr als für jede andere Geschmacksrichtung. In der Kapsel spielt das keine Rolle, denn die Hülle umgeht den Geschmack vollständig. Wer eine Kapsel öffnet, bekommt allerdings den vollen bitteren Eindruck.

Ja, an zwei Stellen. Unser Mariendistel Komplex enthält 150 mg Artischockenextrakt je Kapsel, der Bitter Komplex ebenfalls Artischocke. Wer eines davon parallel nimmt, nimmt die Pflanze doppelt auf. Als Einzelprodukt liefert diese Kapsel mit 500 mg die deutlich größere Menge.

Ja. Die Zutatenliste hat zwei Einträge: Artischockenextrakt und die Kapselhülle aus Hydroxypropylmethylcellulose. Keine Trennmittel, keine Rieselhilfen, keine Farb- oder Füllstoffe.

Die Dose enthält 90 Kapseln und reicht bei zwei Kapseln täglich 45 Tage. Abgefüllt wird in Braunglas, das den UV-Anteil des Lichts zurückhält. Kühl und trocken lagern und die Dose nach jeder Entnahme wieder gut verschließen.

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