Bio Kakao Nibs

Bio Kakao Nibs Roh sind ungeröstete Kakao Nibs aus kontrolliert biologischem Anbau. Sie eignen sich als Snack, Topping für Joghurt oder Porridge sowie zum Backen. 100 g im Standbodenbeutel. Laborgeprüft aus der Apotheker-Manufaktur Memmingen.

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Größe: 100g

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Rohe Bio-Kakao-Nibs mit 30 g Ballaststoffen je 100 g

Kakao-Nibs sind gebrochene Kakaobohnen, sonst nichts. Kein Zucker, keine Milch, keine Kakaobutter im Überschuss. Der Geschmack ist entsprechend herb und intensiv, weit entfernt von Schokolade.

Was Nibs von Schokolade unterscheidet

Für Schokolade werden Kakaobohnen geröstet, gemahlen, mit Zucker und meist Milchpulver vermischt und stundenlang conchiert. Für Nibs entfällt all das: Die Bohnen werden nur von der Schale befreit und gebrochen.

Ungeröstet. Unsere Nibs werden nicht geröstet, weshalb sie als roh bezeichnet werden. Das erhält den ursprünglichen, leicht fruchtig-säuerlichen Charakter der Bohne.

Der Kakao stammt aus der Dominikanischen Republik und kontrolliert biologischem Anbau, zertifiziert nach EU-Bio-Verordnung, Kontrollstellennummer DE-ÖKO-039.

Nährwerte und Verwendung

Je 100 g enthalten die Nibs 30,1 g Ballaststoffe, 13,4 g Protein, 51 g Fett und lediglich 0,7 g Zucker. Der Brennwert liegt bei 2.294 kJ, also 548 kcal.

Der Ballaststoffgehalt liegt beim Fünffachen der EU-Schwelle für die Angabe hoher Ballaststoffgehalt. Mit 0,7 g Zucker je 100 g gelten die Nibs zugleich als zuckerarm. Zum Vergleich: Zartbitterschokolade liegt üblicherweise zwischen 25 und 45 g Zucker.

Nibs passen ins Müsli, über Porridge und Joghurt, in Smoothies oder als knuspriges Element im Gebäck. Wer sie pur probiert, sollte auf die kräftige Bitterkeit vorbereitet sein.

Bio Kakao Nibs: Herkunft und Qualität

Eine einzige Zutat: rohe Bio-Kakao-Nibs, ungeröstet. Kein Zuckerzusatz, keine Aromen, keine Emulgatoren. Abgefüllt im wiederverschließbaren Standbodenbeutel. Jede Charge wird von einem unabhängigen Labor auf Schwermetalle geprüft.

Hinter Vitalplant steht Christian Lazar, approbierter Apotheker mit über 35 Jahren Berufserfahrung in der Stern Apotheke.

Inhalte zuletzt geprüft am

Kakao Nibs, ungeröstet*.

*Aus kontrolliert biologischem Anbau.

Nährwerte

Nährwertangabenpro 100 g
Energie2.294 kJ / 548 kcal
Fett51 g
davon gesättigte Fettsäuren31 g
Kohlenhydrate2,5 g
davon Zucker0,7 g
Ballaststoffe30,1 g
Eiweiß13,4 g
Salz0,04 g

Verzehrempfehlung: Ideal als Snack, Topping für Joghurt und Porridge oder zum Backen.

Allergene: Laut Rohstoffspezifikation keine kennzeichnungspflichtigen Allergene gemäß Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 enthalten.

Lagerung: Kühl und trocken lagern, nicht einfrieren und vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.

Ein Baum, der am Stamm blüht

Theobroma cacao gehört zu den Malvengewächsen und ist damit verwandt mit Hibiskus, Okra, Baumwolle und dem Affenbrotbaum. Der Gattungsname stammt aus dem Griechischen und bedeutet Speise der Götter.

Ungewöhnlich ist, wo der Baum blüht: nicht in der Krone, sondern direkt am Stamm und an älteren Ästen. Botaniker nennen das Kauliflorie. Bestäubt werden die winzigen Blüten nicht von Bienen, sondern von Gnitzen, kaum stecknadelkopfgroßen Mücken. Nur ein kleiner Teil der Blüten wird überhaupt bestäubt; aus ihnen entwickeln sich die Früchte mit jeweils dreißig bis fünfzig Bohnen in weißem Fruchtmus.

Was bei der Fermentation passiert

Eine frische Kakaobohne schmeckt nach nichts, das an Kakao erinnert. Der Geschmack entsteht erst durch Fermentation, und die läuft in drei Etappen über etwa fünf bis sieben Tage.

Zunächst vergären Hefen den Zucker des Fruchtmuses zu Alkohol. Dann übernehmen Milchsäurebakterien, zuletzt Essigsäurebakterien, die den Alkohol zu Essigsäure umsetzen. Dabei steigt die Temperatur im Haufen auf rund fünfzig Grad. Der Keimling in der Bohne stirbt ab, die Essigsäure dringt ein und setzt Enzymreaktionen in Gang, bei denen die eigentlichen Aromavorstufen entstehen. Ohne diesen Schritt gäbe es keine Schokolade.

Warum ungeröstet anders schmeckt

Nach der Fermentation werden die Bohnen ein bis zwei Wochen in der Sonne getrocknet. Für Schokolade folgt anschließend das Rösten, bei dem aus den Aromavorstufen durch die Maillard-Reaktion die vertrauten Röstnoten entstehen.

Unsere Nibs überspringen diesen Schritt. Fermentiert und getrocknet sind sie selbstverständlich, sonst wären sie ungenießbar. Aber ohne Röstung bleibt das Profil fruchtiger und säuerlicher, während die dunklen Röstaromen fehlen. Wer sie mit Schokolade vergleicht, vergleicht deshalb zwei verschiedene Verarbeitungsstufen.

Von der Bohne zum Nib

Nach dem Trocknen werden die Bohnen von ihrer dünnen Schale befreit und gebrochen. Die Bruchstücke sind die Nibs. Werden sie weiter vermahlen, entsteht durch die austretende Kakaobutter eine flüssige Masse, die Grundlage jeder Schokolade. Bei uns endet der Weg einen Schritt vorher.

Unterschieden werden im Handel drei Sortengruppen: Criollo gilt als die feinste und seltenste, Forastero stellt den weitaus größten Teil der Welternte, Trinitario ist eine Kreuzung aus beiden.

✔ Laboruntersuchung - folgt...
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Produktbewertungen

Aus eigener Herstellung

  • Christian Lazar, Apotheker bei Vitalplant
    Vom Apotheker entwickelt Christian Lazar stellt jede Rezeptur selbst zusammen.
  • Pulver wird von Hand über die Kapselplatte abgestrichen
    Von Hand abgefüllt Kleine Chargen, jede Platte einzeln abgestrichen.
  • Kapselfüllgerät in der Herstellung
    Mechanisch dosiert Gleiche Menge in jeder einzelnen Kapsel.
  • Ohne künstliche ZusätzeKeine künstlichen Süßstoffe, Aromen oder Farbstoffe.
  • Geprüfte RohstoffeUnabhängig laborgeprüft, Analysenzertifikat auf jeder Seite.
  • Lichtgeschützt verpacktBraunglas oder blickdichter Beutel, je nach Produkt.
  • Kurze ZutatenlisteWas nicht hineingehört, steht auch nicht drin.

Häufige Fragen

Pur als Snack, als Topping für Joghurt, Porridge oder Smoothie-Bowls, oder zum Backen. In Keksen und Müsliriegeln ersetzen sie Schokostückchen, allerdings ohne deren Süße. Auch über Salate oder in eine Chili-Sauce gestreut funktionieren sie, wo sie eine herbe Tiefe beisteuern.

Gebrochene Kakaobohnen, sonst nichts. Nach der Ernte werden die Bohnen fermentiert und getrocknet, von der Schale befreit und in Stücke gebrochen. Genau dieses Material ist der Ausgangsstoff jeder Schokolade; nur werden dort anschließend Zucker, Kakaobutter und meist Milchpulver zugegeben. Hier bleibt es beim Kakao.

Intensiv bitter und deutlich herber als selbst sehr dunkle Schokolade, dazu leicht säuerlich und fruchtig. Wer sie zum ersten Mal probiert und Schokolade erwartet, wird überrascht sein. Die Textur ist knackig, ähnlich wie gehackte Nüsse.

Bei der Schokoladenherstellung werden die Bohnen üblicherweise geröstet, was die typischen Röstaromen erzeugt. Unsere Nibs sind ungeröstet und bringen deshalb ein fruchtigeres, säuerlicheres Profil mit. Fermentiert und getrocknet werden sie natürlich trotzdem, denn ohne diese Schritte wäre eine Kakaobohne ungenießbar.

In geringer Menge ja, vor allem aber Theobromin, das mengenmäßig deutlich überwiegt. Beide gehören zur selben Stoffgruppe, den Methylxanthinen. Wer abends empfindlich reagiert, isst Kakaoerzeugnisse deshalb besser tagsüber.

Nein, auf keinen Fall. Das enthaltene Theobromin ist für Hunde und Katzen giftig, weil ihr Stoffwechsel es nur sehr langsam abbaut. Kakao Nibs sind sogar deutlich theobrominreicher als Milchschokolade. Bewahre den Beutel also außerhalb der Reichweite von Haustieren auf.

Ja. Die Zutatenliste hat genau einen Eintrag: ungeröstete Kakao Nibs aus kontrolliert biologischem Anbau. Kein Zucker, keine Kakaobutter, keine Aromen, kein Überzug.

Der Beutel enthält 100 g. Wie lange das reicht, hängt davon ab, wie großzügig du streust; als Topping kommt man mit einem Esslöffel weit. Kühl und trocken lagern und den wiederverschließbaren Standbodenbeutel gut verschließen, damit die Nibs knackig bleiben.

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