Bio Wabenhonig
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Akazienhonig stammt gar nicht von der Akazie
Was in Europa als Akazienhonig verkauft wird, sammeln die Bienen von der Robinie, botanisch Robinia pseudoacacia. Der Zusatz pseudoacacia sagt es bereits: Sie sieht der Akazie ähnlich, ist aber keine.
Robinie statt Akazie
Die Robinie ist ein Schmetterlingsblütler und stammt ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika. Im 17. Jahrhundert kam sie nach Europa und breitete sich hier stark aus. Echte Akazien wachsen dagegen in Afrika und Australien und spielen für europäischen Honig keine Rolle.
Ihre Blütezeit ist kurz, meist nur zwei bis drei Wochen im Mai oder Juni. Verregnet sie, fällt die Ernte in dem Jahr klein aus. Das ist der Grund, warum Akazienhonig verlässlich teurer ist als Blütenhonig aus gemischter Tracht.
Warum Wabenhonig nicht geschleudert wird
Üblicher Honig wird aus den Waben geschleudert, gesiebt und abgefüllt. Die Wabe bleibt im Betrieb und wird wiederverwendet. Beim Wabenhonig entfällt dieser Schritt vollständig: Das Wabenstück wird herausgeschnitten und so, wie die Bienen es gebaut und verdeckelt haben, ins Glas gelegt.
Damit ist auch keine Vermischung mehr möglich, kein Erwärmen, kein Filtern. Man sieht, was man kauft. Das Bienenwachs der Wabe stellen die Bienen selbst her, aus Drüsen an der Bauchseite, und sie brauchen dafür ein Vielfaches an Honig. Kauen lässt es sich mitessen; verdaut wird es nicht, es verlässt den Körper unverändert.
Warum er flüssig bleibt, und was drin ist
Honig kristallisiert, weil Glukose auskristallisiert. Fruktose tut das nicht. Akazienhonig enthält deutlich mehr Fruktose als Glukose und bleibt deshalb ungewöhnlich lange klar und flüssig, oft über Jahre.
Beim Nährwert gibt es nichts zu beschönigen: 100 g enthalten 75,1 g Zucker, ausschließlich aus dem Honig selbst, dazu 0,4 g Protein und praktisch kein Fett. Das ergibt 1.264 kJ, also 302 kcal. Honig ist ein Süßungsmittel, das gut schmeckt, und wir verkaufen ihn genau als das.
Herkunft und Verarbeitung
Der Honig stammt aus kontrolliert biologischer Imkerei im Balkangebirge, zertifiziert nach EU-Öko-Verordnung, Kontrollstellennummer DE-ÖKO-039. Bio-Imkerei bedeutet unter anderem Vorgaben zum Standort der Völker, zum Material der Beuten und zum Verzicht auf synthetische Behandlungsmittel.
Jede Wabe ist ein Einzelstück und sieht anders aus. Kristallisiert der Honig doch einmal, ist das ein natürlicher Vorgang und kein Mangel.
Hinter Vitalplant steht Christian Lazar, approbierter Apotheker mit über 35 Jahren Berufserfahrung in der Stern Apotheke.
Inhalte zuletzt geprüft am
Nährwerte
| Nährwertangaben | pro 100 g |
|---|---|
| Energie | 1.264 kJ / 302 kcal |
| Fett | 0 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 0 g |
| Kohlenhydrate | 75,1 g |
| davon Zucker | 75,1 g |
| Eiweiß | 0,4 g |
| Salz | 0 g |
Herkunft und Verwendung
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Von der Robinie, nicht der Akazie
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Nicht geschleudert, ganze Wabe
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Wabe und Honig zusammen essen
Produktbewertungen
Aus eigener Herstellung
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Vom Apotheker entwickelt Christian Lazar stellt jede Rezeptur selbst zusammen. -
Von Hand abgefüllt Kleine Chargen, jede Platte einzeln abgestrichen. -
Mechanisch dosiert Gleiche Menge in jeder einzelnen Kapsel.
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Ohne künstliche ZusätzeKeine künstlichen Süßstoffe, Aromen oder Farbstoffe.
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Geprüfte RohstoffeUnabhängig laborgeprüft, Analysenzertifikat auf jeder Seite.
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Lichtgeschützt verpacktBraunglas oder blickdichter Beutel, je nach Produkt.
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Kurze ZutatenlisteWas nicht hineingehört, steht auch nicht drin.



