Bio Wabenhonig

Bio Wabenhonig ist unbehandelter Bio-Akazienhonig mit ganzer Wabe aus Bio-Bienenwachs (DE-ÖKO-039, EU-Landwirtschaft). Die Wabe kann mitverzehrt werden. 250 g im Glas.

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Akazienhonig stammt gar nicht von der Akazie

Was in Europa als Akazienhonig verkauft wird, sammeln die Bienen von der Robinie, botanisch Robinia pseudoacacia. Der Zusatz pseudoacacia sagt es bereits: Sie sieht der Akazie ähnlich, ist aber keine.

Robinie statt Akazie

Die Robinie ist ein Schmetterlingsblütler und stammt ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika. Im 17. Jahrhundert kam sie nach Europa und breitete sich hier stark aus. Echte Akazien wachsen dagegen in Afrika und Australien und spielen für europäischen Honig keine Rolle.

Ihre Blütezeit ist kurz, meist nur zwei bis drei Wochen im Mai oder Juni. Verregnet sie, fällt die Ernte in dem Jahr klein aus. Das ist der Grund, warum Akazienhonig verlässlich teurer ist als Blütenhonig aus gemischter Tracht.

Warum Wabenhonig nicht geschleudert wird

Üblicher Honig wird aus den Waben geschleudert, gesiebt und abgefüllt. Die Wabe bleibt im Betrieb und wird wiederverwendet. Beim Wabenhonig entfällt dieser Schritt vollständig: Das Wabenstück wird herausgeschnitten und so, wie die Bienen es gebaut und verdeckelt haben, ins Glas gelegt.

Damit ist auch keine Vermischung mehr möglich, kein Erwärmen, kein Filtern. Man sieht, was man kauft. Das Bienenwachs der Wabe stellen die Bienen selbst her, aus Drüsen an der Bauchseite, und sie brauchen dafür ein Vielfaches an Honig. Kauen lässt es sich mitessen; verdaut wird es nicht, es verlässt den Körper unverändert.

Warum er flüssig bleibt, und was drin ist

Honig kristallisiert, weil Glukose auskristallisiert. Fruktose tut das nicht. Akazienhonig enthält deutlich mehr Fruktose als Glukose und bleibt deshalb ungewöhnlich lange klar und flüssig, oft über Jahre.

Beim Nährwert gibt es nichts zu beschönigen: 100 g enthalten 75,1 g Zucker, ausschließlich aus dem Honig selbst, dazu 0,4 g Protein und praktisch kein Fett. Das ergibt 1.264 kJ, also 302 kcal. Honig ist ein Süßungsmittel, das gut schmeckt, und wir verkaufen ihn genau als das.

Herkunft und Verarbeitung

Der Honig stammt aus kontrolliert biologischer Imkerei im Balkangebirge, zertifiziert nach EU-Öko-Verordnung, Kontrollstellennummer DE-ÖKO-039. Bio-Imkerei bedeutet unter anderem Vorgaben zum Standort der Völker, zum Material der Beuten und zum Verzicht auf synthetische Behandlungsmittel.

Jede Wabe ist ein Einzelstück und sieht anders aus. Kristallisiert der Honig doch einmal, ist das ein natürlicher Vorgang und kein Mangel.

Hinter Vitalplant steht Christian Lazar, approbierter Apotheker mit über 35 Jahren Berufserfahrung in der Stern Apotheke.

Inhalte zuletzt geprüft am

Bio Akazienhonig mit Wabe (Bio-Bienenwachs)*.

*Aus biologisch kontrolliertem Anbau.

Verzehrempfehlung: Ideal aufs Brot, als Topping für Joghurt und Porridge, oder in Smoothies. Die Wabe kann natürlich mit verzehrt werden.

Allergene: Laut Rohstoffspezifikation keine kennzeichnungspflichtigen Allergene gemäß Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 enthalten.

Lagerung: Kühl und trocken lagern, nicht einfrieren und vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Da es sich um ein unbehandeltes Naturprodukt handelt, kann Honig bei bestimmten Temperaturen kristallisieren. Dies ist ein natürlicher Prozess und stellt keine Qualitätsminderung dar. Durch vorsichtiges Erwärmen im Wasserbad (max. 40 °C) lässt sich der Honig wieder verflüssigen.

Wie aus Nektar Honig wird

Nektar ist zunächst vor allem Wasser: 70 bis 80 Prozent sind üblich. Damit daraus Honig wird, muss er auf unter 20 Prozent herunter. Die Bienen geben ihn dafür wiederholt von Tier zu Tier weiter, verteilen ihn in dünnen Filmen in den Zellen und fächeln mit den Flügeln Luft durch den Stock.

Gleichzeitig verändert sich der Zucker. Ein Enzym aus der Bienendrüse, die Invertase, zerlegt den Rohrzucker des Nektars in Traubenzucker und Fruchtzucker. Erst wenn der Wassergehalt stimmt, verdeckeln die Bienen die Zelle mit Wachs. Diese Verdeckelung ist ihr eigenes Reifezeichen, und beim Wabenhonig ist sie noch zu sehen.

Warum die Zelle sechseckig ist

Von allen Formen, mit denen sich eine Fläche lückenlos füllen lässt, braucht das regelmäßige Sechseck die geringste Wandlänge je Fläche. Dass keine Anordnung sparsamer sein kann, wurde lange vermutet und erst 1999 mathematisch bewiesen.

Die Bienen rechnen dabei nicht. Sie ziehen zunächst runde Zellen hoch; das noch weiche Wachs fließt an den Berührungsstellen zusammen und richtet sich in die stabilste Form aus. Die Wände werden dabei nur Bruchteile eines Millimeters dick und tragen trotzdem ein Vielfaches ihres eigenen Gewichts.

Was auf einem Honigetikett stehen muss

Honig ist eines der am engsten geregelten Lebensmittel überhaupt. Nach der Honigverordnung darf ihm nichts zugesetzt und nichts entzogen werden, auch kein Wasser und kein Pollen.

Bei den Ursprungsländern hat sich zuletzt etwas geändert: Früher genügte bei Mischungen die Angabe, ob der Honig aus EU-Ländern stammt oder nicht. Inzwischen müssen alle Ursprungsländer genannt werden, und zwar in absteigender Reihenfolge ihres Anteils. Bei einem Wabenhonig erübrigt sich das ohnehin, denn eine Wabe lässt sich nicht mischen.

Warum Honig nicht verdirbt

Mikroorganismen brauchen freies Wasser. In Honig ist praktisch alles Wasser an Zucker gebunden, und dazu kommt ein niedriger pH-Wert von etwa vier. Unter diesen Bedingungen wächst schlicht nichts, weshalb Honig über Jahre hinweg stabil bleibt.

Der Umkehrschluss gilt allerdings auch: Honig zieht Feuchtigkeit aus der Luft. Ein offen stehendes Glas nimmt Wasser auf, und dann kann er anfangen zu gären. Deshalb gehört der Deckel zu, und der nasse Löffel bleibt draußen.

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Häufige Fragen

Ein Stück mit dem Messer abschneiden und aufs Brot legen, aufs Joghurt oder zu mildem Käse. Die Wabe kann mitgegessen werden. In warmem Tee löst sich der Honig, das Wachs bleibt zurück.

Ja. Bienenwachs ist unbedenklich, wird aber nicht verdaut und verlässt den Körper unverändert. Manche kauen es wie einen Kaugummi und spucken es danach aus, andere schlucken es mit. Beides ist in Ordnung; es ist eine reine Geschmacksfrage.

Nein. Was in Europa als Akazienhonig verkauft wird, sammeln die Bienen von der Robinie, botanisch Robinia pseudoacacia. Der Zusatz pseudoacacia sagt es bereits: Sie sieht der Akazie ähnlich, ist aber keine. Echte Akazien wachsen in Afrika und Australien und spielen für europäischen Honig keine Rolle.

Honig kristallisiert, weil Glukose auskristallisiert. Fruktose tut das nicht. Akazienhonig enthält deutlich mehr Fruktose als Glukose und bleibt deshalb ungewöhnlich lange klar und flüssig, oft über Jahre. Kristallisiert er doch einmal, ist das ein natürlicher Vorgang und kein Mangel.

Weil das der Punkt an dieser Darreichungsform ist. Üblicher Honig wird aus den Waben geschleudert, gesiebt und abgefüllt, die Wabe bleibt im Betrieb. Beim Wabenhonig wird das Stück herausgeschnitten und so ins Glas gelegt, wie die Bienen es gebaut und verdeckelt haben. Damit ist kein Vermischen, kein Erwärmen und kein Filtern mehr möglich.

75,1 g je 100 g, und das ist zugleich der gesamte Kohlenhydratanteil. Dazu kommen 0,4 g Protein und praktisch kein Fett, bei 1.264 kJ, also 302 kcal je 100 g. Honig ist ein Süßungsmittel, das gut schmeckt, und wir verkaufen ihn genau als das.

Für Kinder unter einem Jahr wird Honig allgemein nicht empfohlen. Das ist keine Besonderheit unseres Produkts, sondern gilt für Honig generell und unabhängig von der Qualität. Bei Fragen dazu wende dich bitte an deine Kinderärztin oder deinen Kinderarzt.

250 g im Glas, jede Wabe ein Einzelstück. Kühl, trocken und vor direkter Sonne geschützt lagern, nicht einfrieren. Sollte der Honig kristallisieren, lässt er sich im Wasserbad bei höchstens 40 Grad wieder verflüssigen; höhere Temperaturen sollte man ihm nicht zumuten. Bio-Imkerei mit der Kontrollstellennummer DE-ÖKO-039.

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