Wie findet man Ruhe und Gelassenheit in hektischen Zeiten?
UnruhegefĂŒhle gehören zum Leben.
Ob Sie VerĂ€nderungen durchmachen, zusĂ€tzlichen Stress bei der Arbeit haben oder sich einfach nicht wohlfĂŒhlen, GefĂŒhle der Unruhe sind weit verbreitet.
Ruhelosigkeit ist das GefĂŒhl, sich stĂ€ndig bewegen oder nachdenken zu mĂŒssen oder eine Kombination aus beidem. Wenn man sich auf etwas konzentrieren oder entspannen möchte, fĂ€llt dies durch Ruhelosigkeit sehr schwer. Stattdessen denkt man an weniger wichtige Dinge als an die eine Sache, ĂŒber die man wirklich nachdenken will oder sollte.
Oft paart sich dieses GefĂŒhl der Unruhe auch mit NervositĂ€t oder Angst, die Angst einer Herausforderung nicht gewachsen zu sein, kann aus dem ruhigsten Menschen einen Zappelphilipp machen.
Wie entsteht eine innere Unruhe?

Die meisten Menschen erleben solche Phasen der inneren Unruhe. Oft liegen dieser Ursachen zu Grunde, die offensichtlich und erklĂ€rbar sind. Das kann durch die Anspannung vor einer PrĂŒfung der Fall sein, der Stress am Arbeitsplatz kann ein auslösender Faktor sein, die Anspannung vor einem Wettkampf beim Sport oder auch andere, wichtige Termine im Laufe des Lebens wie eine Trennung, die Hochzeit oder eine Geburt.
Oder zum Beispiel auch die Zeit vor einer Diagnosestellung nach einer Untersuchung sowie die Wartezeit auf eine Operation.
Ebenfalls kommt eine falsche ErnÀhrung oder nicht ausreichende Bewegung als Auslöser infrage. Nicht zu unterschÀtzen sind zum Beispiel auch Hormonumstellungen, wie in den Wechseljahren.
Das Auftreten einer nervösen Unruhe ist also in vielen FÀllen ganz normal und kann sogar positive Auswirkungen auf die BewÀltigung einer Herausforderung haben. Klingt diese Unruhe in kurzer Zeit wieder ab, besteht normalerweise kein Grund zur Sorge.
NervositÀt, besonders auch anhaltende Unruhe, kann aber auch psychische Ursachen haben oder eine Begleiterscheinung von anderen psychischen Störungen sein. Wenn davon ausgegangen werden muss, dass diese anhaltenden ZustÀnde nicht durch erklÀrbare Ursachen ausgelöst werden, dann sollte zur sicheren Unterscheidung ein Arzt konsultiert werden.
Innere Unruhe am Beispiel der Spitzensportler

Am kommenden Freitag steht die Deutsche FuĂball Nationalmannschaft im Viertelfinale der Europameisterschaften. In den vergangenen Jahren nach dem Gewinn der Weltmeisterschaften waren die Leistungen des Teams durchweg unbefriedigend. Der Erwartungsdruck auf das Team und jeden einzelnen Spieler ist riesig!
Alle Spieler wissen, sie sind bestens trainiert, sind ideal vorbereitet und haben die besten Bedingungen, die man sich als Sportler wĂŒnschen kann. Und trotzdem, kurz bevor es losgeht, wird sich der eine oder andere Spieler anfangen Gedanken zu machen, Zweifel können aufkommen, eine ungute innere Unruhe macht sich bemerkbar. Habe ich an alles gedacht? Habe ich alles mögliche getan, um erfolgreich zu sein? HĂ€tte ich vielleicht noch etwas intensiver trainieren sollen?
Heute genieĂen viele Sportler eine sehr intensive Begleitung durch Sportpsychologen, die in der Lage sind, aus diesen aufkommenden Selbstzweifeln wieder ein Vertrauen in die eigene LeistungsfĂ€higkeit zu schaffen.
Stresshormone und ihren Einfluss auf die LeistungsfÀhigkeit

Unser Körper schĂŒttet bei einer vermeintlichen Bedrohung, beim Sportler der Wettkampfdruck, Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin aus. Man spricht hier auch von einer sogenannten âKampf- oder Fluchtreaktionâ. Diese Hormone verbessern die körperliche LeistungsfĂ€higkeit in einer Situation unter hohem Druck.
Im ĂbermaĂ können diese Stresshormone aber auch zu Muskelverspannungen fĂŒhren und die Beweglichkeit und FlexibilitĂ€t beeintrĂ€chtigen. Genauso kann der Körper dann Energie aus der Verdauung abziehen, das dient der Deckung des akuten Energiebedarfs, was auch zu Ăbelkeit und anderen Beschwerden fĂŒhren kann.
In der Sportpsychologie gibt es drei passende Begriffe, welche den negativen Einfluss der NervositÀt oder Unruhe auf die geistige LeistungsfÀhigkeit sehr gut umfassen. Es sind dies: Konzentrationsmangel, mangelnde Entscheidungsfindung und Selbstsabotage.
Angst oder Unruhe vor dem Spiel können die geistige Klarheit trĂŒben und fĂŒhren zu negativen SelbstgesprĂ€chen. Der Sportler denkt ĂŒber Fehler in der Vergangenheit nach und assoziiert diese mit möglichen Fehlern, die er kĂŒnftig machen könnte. Die daraus entstehende Angst wirkt sich negativ auf die KonzentrationsfĂ€higkeit aus, sie mindern das Selbstvertrauen und fĂŒhren schlussendlich zu schlechten oder falschen Entscheidungen.
Aber wir sind doch keine Spitzensportler, oder?

In einem gewissen Sinne schon oder vieles davon trifft auf fast alle Menschen zu. Jeder Mensch geht im Laufe seines Lebens durch Àhnliche Phasen, die von Selbstzweifel, Angst oder Stress in all seinen Ausformungen geprÀgt sind.
Unser Körper geht auf die gleiche Art und Weise mit solchen Situationen um und genauso sind auch die körperliche und geistige LeistungsfÀhigkeit der Gefahr ausgesetzt, dass sie unter diesem Umstand der Unruhe leiden.
In sehr vielen FĂ€llen ist diese Unruhe auch direkt mit der Erwartungshaltung anderer Mitmenschen verknĂŒpft. Wie reagieren mein Chef, mein Lehrer, der Lebenspartner und noch viele mehr. Wir interagieren in Ă€hnlicher Weise mit den Menschen in unserem direkten Umfeld, wie auch die FuĂballer mit der Erwartungshaltung der Zuschauer oder Fans.
Deshalb lohnt sich auch einmal ein Blick auf die Empfehlungen, welche in solchen Situationen den Sportlern gegeben werden.
StressbewÀltigungstechniken im Sport
GesprÀche suchen
Eine offene Kommunikation kann sehr befreiend sein. Beim Sportler sind es seine Mitspieler, Trainer oder andere FunktionĂ€re, es können aber auch Freunde, Mitarbeiter oder Familienmitglieder sein. Das Teilen der eigenen Ăngste, Sorgen oder Erfahrungen, egal ob positiv oder negativ, mit Menschen, die einen verstehen, kann den Druck mindern und neue Perspektiven schaffen.
Tagebuch fĂŒhren

Ein nĂŒtzliches Werkzeug, um Stress abzubauen, kann auch das Aufschreiben der Gedanken oder Ăngste sein, die einen aktuell beschĂ€ftigen.
Werden diese Gedanken niedergeschrieben, werden sie greifbar, man sagt auch, man externalisiert sie. In vielen FĂ€llen erscheint dann der Umgang mit ihnen leichter und man geht aus einem anderen Blickwinkel an die eigentliche Ursachenforschung.
Stressabbau durch Ablenkung
So wie auch der Sportler gesunde Auszeiten braucht, um wieder Energie zu tanken, so auch jeder andere Mensch, der sich in einer Drucksituation befindet. Zeit in der Familie oder mit Freunden geben einem das GefĂŒhl von Verbundenheit und sind ein wirkungsvoller Puffer gegen Stress.
Aber auch AktivitÀten, die einfach nur Spaà machen, sind eine wirkungsvolle Waffe gegen unangenehmen Stress und fördern das geistige Wohlbefinden.
Den Stress zum Freund machen
Stress fĂŒhlt sich oft wie ein Feind an und wird auch so betrachtet. Es ist jedoch sehr bemerkenswert, dass die physiologischen Reaktionen unseres Körpers bei Stress, der Reaktion bei positiver Aufregung sehr Ă€hnlich sind. Wenn man sich dessen bewusst ist, kann es hilfreich sein, die stressauslösenden Faktoren zu benennen, sie als UnterstĂŒtzung zur Verbesserung der Aufmerksamkeit zu betrachten, und schon ist das Feindbild weniger tragisch, vielleicht ist es ja sogar ein versteckter Freund.
Weitere Hilfestellungen bei Unruhe
Meditation

Meditation kann helfen, den Geist zu beruhigen und den Menschen zu erden. Sie bietet die Möglichkeit, sich seiner Gedanken, GefĂŒhle und körperlichen Empfindungen bewusst zu sein.
AtemĂŒbungen
Es gibt viele verschiedene AtemĂŒbungen fĂŒr Menschen mit Angst und Unruhe. Zu den beliebtesten gehören tiefe AtemĂŒbungen, AtemzĂ€hlen und Meditationsatmung.
Progressive Muskelentspannung
Progressive Muskelentspannung kann bei Angst und Unruhe helfen, da Muskelverspannungen eine körperliche Reaktion auf Stress sind. Es gibt einige Formen der progressiven Muskelentspannung, sie alle zielen darauf ab, die Muskeln nach Anspannung bewusst zu entspannen.
Bewegung
Bewegung ist Teil eines gesunden Lebensstils und ein empfohlener Ansatz zur BewÀltigung vieler psychischer Probleme. Bei Unruhe kann tÀgliche Bewegung eine effektivere Energiefreisetzung bewirken und die SchlafqualitÀt positiv beeinflussen.
Natur erkunden

Die Natur hat sehr viel zu bieten, wenn es darum geht, die innere Unruhe in den Griff zu bekommen.
Sie schafft den Raum fĂŒr Bewegung und AktivitĂ€ten, ist aber genauso ein Ort der Ruhe und bietet oft wunderbare Orte, die sich zur Meditation eignen.
Nicht zu vergessen, die Farbenpracht der Natur hat einen nachgewiesenen, positiven Einfluss auf viele psychische Aspekte!
Und nicht zuletzt bietet sie in Form von natĂŒrlichen Substanzen auch sanfte Mittel, welche eine hilfreiche Rolle bei der Schaffung einer inneren Ruhe einnehmen können.
Unser Fazit
Innere Unruhe oder NervositÀt sind etwas, womit man umgehen kann, wenn man die richtigen Werkzeuge zur Hand hat.
Ein sehr wichtiger Beitrag hierzu kann uns die Natur bieten, sowohl als Raum als auch als Lieferant von hilfreichen und sanften Substanzen!
Wir drĂŒcken der Deutschen Nationalmannschaft die Daumen und hoffen, dass sie mit der nötigen Ruhe den Einzug ins Halbfinale schaffen!
In Phasen einer inneren Unruhe und NervositĂ€t empfehlen wir Dir unsere INNERE RUHE Kapseln mit Ashwagandha, das in der Ayurveda-Medizin als balancierend fĂŒr Körper und Geist bekannt ist. Weiter enthalten sind Passionsblume, Magnesium und Vitamin B12 und weitere NĂ€hrstoffe. Ein Plus fĂŒr Menschen, die auf der Suche nach Gelassenheit und Entspannung im hektischen Alltag sind!
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