Mineralstoffe

Mineralstoffe und Spurenelemente in organischer Bindung

Mineralstoffe sind anorganische Nährstoffe — anders als Vitamine kann der Körper sie unter keinen Umständen selbst herstellen. Sie stammen ursprünglich aus dem Boden, gelangen über Pflanzen und Tiere in unsere Nahrung und müssen von dort vollständig aufgenommen werden. In unserer Manufaktur in Memmingen setzen wir konsequent auf organisch gebundene Verbindungen: Magnesiumcitrat und -bisglycinat statt Magnesiumoxid, Eisenbisglycinat statt Eisensulfat, Zinkbisglycinat statt Zinkoxid. Der Unterschied liegt in Verträglichkeit und Aufnahme — und er ist der Grund, warum gute Mineralstoffpräparate mehr kosten.

Bio-zertifizierte Produktion Apotheker-entwickelt Ohne Füllstoffe Ab 60 € versandkostenfrei
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Jede Charge laborgeprüft
Unabhängige Prüfung auf Wirkstoffgehalt & Reinheit
Manufaktur Memmingen
100 % eigene Fertigung unter pharmazeutischer Aufsicht
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Kein Magnesiumstearat, keine Farbstoffe, keine Rieselhilfen
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Ratgeber

Alles über Mineralstoffe

Mineralstoffe und Spurenelemente kaufen: organisch gebunden, laborgeprüft

Mineralstoffe sind die stillen Arbeiter des Stoffwechsels. Sie liefern keine Energie, sind an keinem spektakulären Vorgang beteiligt — aber ohne sie funktioniert praktisch nichts: kein Herzschlag, keine Muskelkontraktion, kein Sauerstofftransport, kein Knochenaufbau.

Auf dieser Seite findest du, was Mineralstoffe von Vitaminen unterscheidet, warum die chemische Bindung über die Aufnahme entscheidet und welche unserer Produkte wofür gedacht sind. Die passenden Vitamine findest du in der Vitamine-Kategorie.

Was Mineralstoffe sind

Mineralstoffe sind anorganische Nährstoffe — chemische Elemente, keine komplexen Moleküle wie Vitamine. Das hat eine wichtige Konsequenz: Während der Körper einzelne Vitamine zumindest umbauen oder in Ansätzen selbst bilden kann, ist das bei Mineralstoffen ausgeschlossen. Ein Element lässt sich nicht synthetisieren.

Ihr Weg beginnt im Gestein: Verwitterung bringt Mineralien in den Boden, Pflanzen nehmen sie über die Wurzeln auf, Tiere fressen die Pflanzen — und am Ende landen sie auf unserem Teller. Deshalb hängt der Mineralstoffgehalt von Lebensmitteln direkt an der Beschaffenheit der Böden, auf denen sie gewachsen sind. Das ist keine Theorie: Die selenarmen Böden Mitteleuropas sind der Grund, warum Selen hierzulande ein Thema ist.

Mengenelemente

Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, Chlorid und Phosphor braucht der Körper in größeren Mengen — von einigen hundert Milligramm bis zu mehreren Gramm täglich. Calcium trägt zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne bei, Magnesium zu einer normalen Muskelfunktion und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung, Kalium zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks.

Spurenelemente

Eisen, Zink, Selen, Jod, Kupfer, Mangan, Chrom und Molybdän werden nur in Milligramm- oder sogar Mikrogramm-Mengen benötigt. Lebensnotwendig sind sie trotzdem: Eisen trägt zu einem normalen Sauerstofftransport bei, Zink zu einer normalen Funktion des Immunsystems, Jod zu einer normalen Schilddrüsenfunktion, Kupfer zur Erhaltung von normalem Bindegewebe.

Organisch oder anorganisch: die entscheidende Frage

Das ist der wichtigste Qualitätsunterschied bei Mineralstoffpräparaten — und der am seltensten erklärte. Ein Mineral kommt nie in Reinform in die Kapsel, sondern immer als Verbindung. Welche das ist, entscheidet über Aufnahme und Verträglichkeit.

Anorganische Verbindungen

Magnesiumoxid, Zinkoxid, Eisensulfat, Calciumcarbonat: Sie sind billig in der Herstellung und enthalten viel Mineral pro Gramm. Der Haken ist die Aufnahme — der Körper verwertet sie in der Regel deutlich schlechter, und im Magen können sie reizen. Ein Produkt mit „400 mg Magnesium aus Magnesiumoxid“ klingt stark, liefert dem Körper aber möglicherweise weniger als eine niedrigere Dosis in besserer Bindung.

Organische Verbindungen

Hier ist das Mineral an eine organische Säure (Citrat, Malat) oder an eine Aminosäure (Bisglycinat) gebunden. Diese Formen sind teurer, gelten aber als besser bioverfügbar und magenfreundlicher. Bisglycinate — an die Aminosäure Glycin gebunden — sind die sanfteste Variante und werden über einen eigenen Weg aufgenommen.

Die Rechnung, die niemand macht

Achte beim Vergleich auf die elementare Menge, nicht auf die Menge der Verbindung. 800 mg Magnesiumcitrat enthalten rund 123 mg elementares Magnesium; der Rest ist Citrat. Bei uns steht die elementare Menge auf jeder Produktseite — genau deshalb.

Magnesium: der meistgesuchte Mineralstoff

Magnesium ist als Cofaktor an über 300 Enzymreaktionen beteiligt und trägt eine der längsten Claim-Listen überhaupt: zu einer normalen Muskelfunktion, einem normalen Energiestoffwechsel, einer normalen Funktion des Nervensystems, zur normalen psychischen Funktion, zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung sowie zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne.

Wir bieten drei Formen: Magnesium Citrat mit 246 mg elementarem Magnesium pro Tagesdosis, Magnesium Glycinat mit 280 mg in besonders sanfter Bisglycinat-Bindung und den Magnesium Komplex 3-in-1 mit 375 mg aus Citrat, Bisglycinat und Malat.

Alle Details, der Vergleich der Verbindungen und die Frage der Dosisaufteilung: zur Magnesium-Kategorie.

Zink: Spurenelement mit breitem Aufgabenfeld

Zink ist an über 300 Enzymen beteiligt und hat eine ungewöhnlich breite Claim-Liste: Es trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei, dazu, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, zu einer normalen Zellteilung und DNA-Synthese, zur Erhaltung normaler Haare, Nägel und Haut, zu einer normalen kognitiven Funktion, zur normalen Fruchtbarkeit und Reproduktion sowie zur Erhaltung eines normalen Testosteronspiegels im Blut.

Ein Punkt, der oft übersehen wird: Der Körper hat keinen nennenswerten Zinkspeicher. Eine regelmäßige Zufuhr ist deshalb wichtiger als eine gelegentlich hohe Dosis. Bei rein pflanzlicher Ernährung kommt hinzu, dass Phytinsäure aus Getreide und Hülsenfrüchten die Aufnahme hemmen kann — Einweichen, Keimen und Sauerteigführung reduzieren diesen Effekt.

Unsere Zink + C Kapseln kombinieren 10 mg Zinkbisglycinat mit 320 mg Vitamin C — beide tragen zur normalen Funktion des Immunsystems bei. Zink 25 liefert 25 mg elementares Zink für den gezielt höheren Bedarf.

VITALPLANT ZINK 25 — 25 mg elementares Zink als Bisglycinat

  • 25 mg elementares Zink pro Kapsel, organisch als Bisglycinat gebunden
  • Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei
  • Zink trägt zur Erhaltung normaler Haare, Nägel und Haut bei
  • Vegan, ohne Magnesiumstearat und Füllstoffe
  • Laborgeprüft je Charge, abgefüllt in Memmingen

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Eisen: das Spurenelement mit dem größten Beratungsbedarf

Eisen trägt zur normalen Bildung roter Blutkörperchen und von Hämoglobin bei, zu einem normalen Sauerstofftransport im Körper, zu einem normalen Energiestoffwechsel, zu einer normalen kognitiven Funktion und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung.

Häm-Eisen und Nicht-Häm-Eisen

Eisen aus tierischen Quellen (Häm-Eisen) wird deutlich besser aufgenommen als Eisen aus pflanzlichen (Nicht-Häm-Eisen). Das ist der Grund, warum bei rein pflanzlicher Ernährung genauer hingeschaut werden sollte. Die gute Nachricht: Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme — ein Glas Orangensaft zur eisenreichen Mahlzeit macht einen messbaren Unterschied. Kaffee und Schwarztee wirken umgekehrt.

Unsere zwei Varianten

Die Eisen Glycinat Kapseln liefern 14 mg Eisen als gut verträgliches Bisglycinat, kombiniert mit Vitamin C und Lactoferrin. Wichtig: Lactoferrin stammt aus Milch — das Produkt ist vegetarisch, aber nicht vegan. Wer eine rein pflanzliche Variante sucht, findet sie in Eisen Vegan mit 12 mg Eisen aus Curryblatt-Extrakt.

Ein wichtiger Hinweis: Eisen gehört zu den Mineralstoffen, die man nicht auf Verdacht ergänzen sollte. Zu viel Eisen ist ebenso ungünstig wie zu wenig. Lass den Ferritin-Wert bestimmen, bevor du dauerhaft ergänzt.

Selen: das Bodenproblem

Selen trägt zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei, zu einer normalen Funktion des Immunsystems, zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress sowie zur Erhaltung normaler Haare und Nägel.

Die Besonderheit liegt in der Geografie: Die Böden weiter Teile Europas sind selenarm, anders als etwa in Nordamerika. Was im Boden fehlt, fehlt in den Pflanzen — und damit in der gesamten Nahrungskette. Unsere Selen Kapseln liefern 200 µg Selen als organisches Selenomethionin mit Buchweizenkeimextrakt; 90 Kapseln reichen für rund drei Monate. Bei Selen gilt besonders: Die angegebene Menge nicht überschreiten.

Wechselwirkungen: was zusammenpasst und was nicht

Mineralstoffe teilen sich zum Teil dieselben Transportwege im Darm — und konkurrieren dann miteinander.

Was sich behindert

Calcium, Eisen und Zink konkurrieren um dieselben Aufnahmewege. Wer alle drei ergänzt, verteilt sie besser über den Tag, statt sie gemeinsam einzunehmen. Auch Kaffee, Schwarztee und Vollkorn-Phytate können die Aufnahme von Eisen und Zink hemmen.

Was sich unterstützt

Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme — eine zugelassene Angabe. Vitamin D trägt zu einer normalen Aufnahme und Verwertung von Calcium und Phosphor bei. Vitamin K2 trägt gemeinsam mit Calcium zur Erhaltung normaler Knochen bei. In unseren Rezepturen sind solche Zusammenhänge bereits berücksichtigt.

Wann der Bedarf steigt

  • Rein pflanzliche Ernährung: Eisen, Zink und Jod werden aus pflanzlichen Quellen schlechter aufgenommen.
  • Schwangerschaft und Stillzeit: Der Bedarf an Eisen, Jod, Folat und Magnesium steigt deutlich — hier gehört die Beratung in ärztliche Hand.
  • Intensiver Sport: Über den Schweiß gehen Magnesium, Natrium, Kalium und Zink verloren.
  • Höheres Alter: Die Aufnahme aus dem Darm lässt nach, gleichzeitig gewinnen Calcium und Vitamin D für die Erhaltung normaler Knochen an Bedeutung.
  • Frauen im gebärfähigen Alter: Durch die Menstruation ist der Eisenbedarf höher als bei Männern.

Mineralstoffe in Lebensmitteln

  • Magnesium: Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Mandeln, Vollkorn, Hülsenfrüchte, dunkle Schokolade
  • Zink: Rindfleisch, Käse, Haferflocken, Kürbiskerne, Linsen
  • Eisen: Fleisch, Hülsenfrüchte, Hirse, Amaranth, Kürbiskerne — pflanzliches Eisen am besten mit Vitamin C kombinieren
  • Selen: Paranüsse (sehr hoch dosiert, wenige genügen), Fisch, Eier, Sesam
  • Calcium: Milchprodukte, Grünkohl, Brokkoli, Sesam, calciumreiches Mineralwasser
  • Kalium: Bananen, Aprikosen, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Spinat
  • Jod: Seefisch, Algen, jodiertes Speisesalz

Worauf du beim Kauf achten solltest

1. Die Verbindung, nicht nur das Mineral

Steht dort „Magnesium“ oder „Magnesiumbisglycinat“? Nur die konkrete Verbindung sagt etwas über die zu erwartende Aufnahme aus.

2. Elementare Menge und NRV

Immer die elementare Menge vergleichen — und den Prozentwert der Referenzmenge, der Produkte vergleichbar macht.

3. Dosierung mit Augenmaß

Bei Selen, Jod, Zink und Eisen ist mehr nicht besser. Seriöse Anbieter orientieren sich an den Empfehlungen, nicht an Mega-Dosen.

4. Laborprüfung je Charge

Mineralstoffe stammen aus mineralischen Rohstoffen; die Prüfung auf Schwermetalle gehört zum Standard. Bei uns wird jede Charge geprüft, die Zertifikate sind einsehbar.

5. Kurze Zutatenliste

Kein Magnesiumstearat, keine Trennmittel, keine Farbstoffe.

Qualität aus der Manufaktur in Memmingen

Als familiengeführte Manufaktur im Allgäu treffen wir die Rohstoffentscheidungen selbst — und entscheiden uns konsequent für die organisch gebundenen Formen, obwohl sie ein Vielfaches der anorganischen kosten. Dazu: vegane Kapselhüllen aus Cellulose, Verzicht auf Füllstoffe, unabhängige Laborprüfung jeder Charge und Abfüllung im lichtgeschützten Apothekerbraunglas.

Fazit und weiterführende Kategorien

Bei Mineralstoffen entscheidet die Bindung darüber, was beim Körper ankommt — nicht die größte Zahl auf der Dose. Wer vergleicht, sollte auf die elementare Menge, die Verbindung und die Reinheit schauen.

Mehr entdecken: die Magnesium-Kategorie mit dem ausführlichen Vergleich der Verbindungen, die Vitamine als Gegenstück und die Themenwelt Energie & Sport.

Hinweis: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren. Angaben gemäß Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 und Verordnung (EU) Nr. 432/2012.

Häufige Fragen zu Mineralstoffe