Ingredients
Understanding raw materials: what’s inside and how to check it
Medicinal mushrooms, plant extracts, minerals, complexes — our products are based on very different types of raw materials, and they are obtained and tested in very different ways. This page categorizes them by material group, explains the difference between powder, extract, and pure substance, and shows which details on a label actually say something about quality.
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Einzeln auswählen oder mehrere Pilze kombinieren
6 Produkte
Extrakte aus Wurzeln, Blättern, Harzen und Beeren
24 Produkte
Understanding micronutrients: which nutrient for what, in which form
18 Produkte
Viele Zutaten, eine Kapsel
16 Produkte
Samen, Beeren und Pulver in Bio-Qualität
10 Produkte
Schonend verarbeitete Kräuter ohne künstliche Aromen
6 Produkte
Buy collagen: peptides from a German manufactory
3 Produkte








Three magnesium compounds with 100 percent of the nutrient referenc...



B vitamins in activated form with five accompanying ingredients
From our magazine: knowledge about individual active ingredients
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You get your seven hours of sleep, you don’t do anything differently than usual — and still you drag yours...
Understanding Raw Materials: Shapes, Quality and Origin
Inhaltsstoffe: die Rohstoffe hinter unseren Produkten
Ein Nahrungsergänzungsmittel ist immer nur so gut wie sein Rohstoff. Auf dieser Seite ist unser Sortiment deshalb nicht nach Anwendung sortiert, sondern nach Stoffgruppe: Vitalpilze, Pflanzenstoffe, Vitamine & Mineralien, Vitalkomplexe, Superfoods, Bio Tees und Kollagen.
Wer stattdessen von einem Ziel aus sucht — Schlaf, Sport, Verdauung —, ist unter Themen schneller am Ziel. Beide Wege führen zu denselben Produkten, nur über eine andere Ordnung.
Die Stoffgruppen und was sie unterscheidet
Die Einteilung ist keine Marketing-Erfindung, sondern folgt der Herkunft und der Art der Gewinnung. Das ist der Grund, warum sich die Gruppen so schwer miteinander vergleichen lassen.
Vitalpilze
Speise- und Kulturpilze mit langer Verwendungstradition in Ostasien — Reishi, Cordyceps, Löwenmähne, Chaga, Shiitake. Verarbeitet wird der Fruchtkörper, nicht das Myzel; entscheidend ist beim Extrakt der angegebene Gehalt an Polysacchariden. Unsere Vitalpilze stammen aus kontrolliert biologischem Anbau.
Pflanzenstoffe
Extrakte aus Wurzeln, Rinden, Blättern, Blüten oder Samen — etwa Ashwagandha, Kurkuma, Mariendistel, Weihrauch oder Ginseng. Hier ist die Standardisierung das Maß aller Dinge: Erst die Angabe, auf welche Leitsubstanz und auf welchen Prozentsatz ein Extrakt eingestellt ist, macht zwei Produkte vergleichbar. Mehr dazu unter Pflanzenstoffe.
Vitamine und Mineralstoffe
Die einzige Gruppe mit amtlich festgelegten Referenzmengen. Sie sind chemisch definiert, exakt dosierbar und untereinander gut vergleichbar — vorausgesetzt, die Verbindungsform steht auf dem Etikett. Die Familie ist bei uns fein untergliedert: Vitamine mit den B-Vitaminen, Mineralstoffe mit Magnesium.
Superfoods und Bio-Tees
Ganze Lebensmittel in konzentrierter Form statt isolierter Wirkstoffe: Beeren, Algen, Keime, Kräuter. Sie liefern die Begleitstoffe der Pflanze gleich mit, dafür sind die Gehalte naturgemäß schwankender als bei einem standardisierten Extrakt. Zu finden unter Superfoods und Bio Tees.
Komplexe
Keine eigene Rohstoffart, sondern eine Zusammenstellung: mehrere Einzelstoffe in einer Rezeptur, aufeinander abgestimmt. Ein Komplex nimmt dir die Kombinationsarbeit ab, macht den einzelnen Bestandteil aber schwerer nachzurechnen. Die Übersicht steht unter Vitalkomplexe.
Pulver, Extrakt oder Reinsubstanz?
Derselbe Rohstoff kann in sehr verschiedenen Formen im Glas landen. Die Form entscheidet über die Konzentration — und darüber, ob eine Mengenangabe überhaupt aussagekräftig ist.
| Form | Was das heißt | Woran du sie erkennst |
|---|---|---|
| Ganzpulver | die getrocknete, gemahlene Pflanze oder der ganze Pilz | keine Extraktangabe, oft „Pulver“ im Namen |
| Extrakt | konzentriert über ein Lösungsmittel, meist Wasser oder Ethanol | Verhältnis wie „10:1“ |
| Standardisierter Extrakt | zusätzlich auf einen festen Gehalt der Leitsubstanz eingestellt | Prozentangabe, z. B. „95 % Curcuminoide“ |
| Reinsubstanz | ein einzelner, chemisch definierter Nährstoff | Verbindungsform, z. B. „Magnesiumbisglycinat“ |
Was ein Extraktverhältnis wirklich bedeutet
„10:1“ heißt: Aus zehn Kilogramm Ausgangsmaterial entsteht ein Kilogramm Extrakt. Die Zahl sagt etwas über die Konzentrierung aus — aber nichts darüber, wie viel von der interessanten Substanz am Ende drin ist. Erst die Standardisierung schließt diese Lücke.
Warum die Standardisierung den Ausschlag gibt
Zwei Kurkuma-Produkte können dieselbe Milligrammzahl auf der Dose tragen und sich um den Faktor zwanzig unterscheiden — je nachdem, ob es sich um gemahlenes Gewürz oder um einen auf 95 Prozent Curcuminoide eingestellten Extrakt handelt. Fehlt die Prozentangabe, lässt sich ein Produkt schlicht nicht einordnen.
Wann ein Ganzpulver die bessere Wahl ist
Nicht immer ist konzentrierter auch passender. Bei Lebensmitteln wie Maca, Weizengras oder Aronia geht es um das ganze Spektrum der Pflanze, nicht um eine einzelne Substanz. Dort ist das schonend getrocknete Ganzpulver die naheliegende Form — und der Grund, warum wir es bei den Superfoods bewusst so einsetzen.
Woran du die Qualität eines Rohstoffs erkennst
Herkunft und Anbau
Wo eine Pflanze wächst, entscheidet über ihr Substanzprofil und über die Belastung mit Schwermetallen. Deshalb steht bei uns die Herkunft in den Produktangaben, und deshalb kaufen wir dort, wo sich Anbau und Ernte nachvollziehen lassen — bei Vitalpilzen und vielen Kräutern in zertifizierter Bio-Qualität.
Laborprüfung je Charge
Jede Charge geht vor der Freigabe in ein unabhängiges Labor: Wirkstoffgehalt, Schwermetalle, mikrobiologische Belastung. Der wichtige Unterschied liegt im Wort „jede“ — eine einmalige Eingangsanalyse sagt über die Ware von heute wenig aus.
Die Verbindungsform bei Mineralstoffen
Bei Mineralstoffen entscheidet die chemische Bindung darüber, wie gut der Körper sie aufnimmt und verträgt. Organisch gebundene Formen wie Citrat oder Bisglycinat sind in der Regel die verträglichere Wahl gegenüber Oxid. Welche Form wofür sinnvoll ist, steht ausführlich bei Mineralstoffe.
Was gar nicht drin sein sollte
Magnesiumstearat, Siliciumdioxid und Titandioxid erleichtern die maschinelle Abfüllung, gehören aber nicht zur Rezeptur. Wir verzichten darauf, ebenso auf Farbstoffe und Aromen. Die Kapselhülle besteht aus Hydroxypropylmethylcellulose, einem Abkömmling pflanzlicher Cellulose — nicht aus Gelatine.
Bioverfügbarkeit: was darüber entscheidet, wie viel ankommt
Die Menge auf dem Etikett ist die Menge im Glas — nicht die Menge, die der Körper aufnimmt. Zwischen beiden liegen ein paar Regeln, die sich leicht berücksichtigen lassen.
Fettlöslich oder wasserlöslich
Die Vitamine A, D, E und K brauchen Fett, um aufgenommen zu werden — sie zu einer Mahlzeit zu nehmen, die etwas Fett enthält, ist deshalb naheliegend. Die B-Vitamine und Vitamin C sind wasserlöslich; hier reicht ein Glas Wasser, und Überschüsse scheidet der Körper wieder aus.
Stoffe, die zusammen besser funktionieren
Manche Kombinationen sind kein Zufall, sondern Absicht. Piperin aus schwarzem Pfeffer verbessert die Aufnahme von Curcumin — deshalb sind die beiden in unseren Kurkuma Kapseln zusammen dosiert. Vitamin C unterstützt die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Quellen, und Vitamin D3 wird üblicherweise mit K2 kombiniert.
Stoffe, die sich gegenseitig ausbremsen
Calcium, Eisen und Zink konkurrieren um dieselben Transportwege im Darm. Werden sie gleichzeitig in großer Menge zugeführt, geht das zulasten der Aufnahme. Sinnvoller ist es, sie auf verschiedene Tageszeiten zu verteilen. Auch Kaffee und schwarzer Tee binden Eisen — ein Abstand von etwa einer Stunde genügt.
Der Zeitpunkt
Magnesium wird von vielen abends genommen, B-Vitamine eher morgens, fettlösliche Vitamine zur Hauptmahlzeit. Wichtiger als der perfekte Zeitpunkt ist allerdings die Regelmäßigkeit: Ein Stoff, der zuverlässig genommen wird, schlägt den optimal getimten, der zweimal die Woche vergessen wird.
Die wichtigsten Rohstoffe im Sortiment
Eine Orientierung darüber, was hinter den Namen steckt — Herkunft und Form, ohne Bewertung.
| Rohstoff | Was es ist | Bei uns als |
|---|---|---|
| Ashwagandha | Wurzel der Schlafbeere, in Indien seit Jahrhunderten verwendet | KSM-66-Extrakt, Bio |
| Shilajit | Harzartige Substanz aus Gesteinsschichten des Himalaya | PrimaVie-Extrakt, Kapseln |
| Kurkuma | Wurzelstock der Gelbwurz (Curcuma longa) | 440 mg Extrakt, 95 % Curcuminoide, mit Pfeffer |
| Weihrauch | Harz des Boswellia-serrata-Baums | Extrakt mit 90 % Boswelliasäuren |
| Reishi | Vitalpilz (Ganoderma lucidum), in Ostasien traditionell verwendet | Bio-Extrakt aus dem Fruchtkörper, 300 mg je Kapsel |
| Löwenmähne | Vitalpilz (Hericium erinaceus) | Bio-Extrakt aus dem Fruchtkörper, 400 mg je Kapsel |
| OPC | Pflanzenstoff aus Traubenkernen | Extrakt mit 95 % Proanthocyanidinen |
| Omega 3 | Fettsäuren EPA und DHA | Algenöl, rein pflanzlich |
| Kollagen | Hydrolysierte Peptide vom Weiderind | Pulver, u. a. mit FORTIGEL und VERISOL |
| Magnesium | Mineralstoff | Citrat, Bisglycinat und 3-in-1-Komplex |
| Vitamin D3 | Fettlösliches Vitamin | Kapseln und Tropfen, mit K2 |
| Vitamin B12 | Wasserlösliches Vitamin | Methylcobalamin, mit Buchweizenkeimextrakt |
Die vollständige Liste steht unter Alle Produkte; jede Produktseite nennt Herkunft, Extraktverhältnis und Tagesportion im Detail.
Wie ein Rohstoff bei uns zum Produkt wird
Auswahl und Einkauf
Am Anfang steht die Frage, in welcher Form ein Stoff sinnvoll ist — Ganzpulver oder Extrakt, und wenn Extrakt, auf welche Leitsubstanz eingestellt. Erst danach wird ein Lieferant gesucht, der genau diese Spezifikation liefern kann, samt Analysezertifikat.
Prüfung und Freigabe
Ankommende Ware wird gegen das Zertifikat geprüft, nicht bloß gegen den Lieferschein. Weicht ein Wert ab, geht die Charge zurück. Erst nach der Freigabe wandert der Rohstoff in die Produktion.
Rezeptur und Abfüllung
Gefertigt wird in unserer eigenen Manufaktur in Memmingen im Allgäu, in kleinen Chargen und unter pharmazeutischer Aufsicht. Abgefüllt wird in braunes Apothekerglas, das UV-Licht weitgehend abhält.
Das Etikett lesen: Pflichtangaben und Freiwilliges
Ein Teil der Angaben auf einer Dose ist gesetzlich vorgeschrieben, ein anderer Teil freiwillig. Gerade der freiwillige Teil verrät am meisten über einen Hersteller — weil er zeigt, was er offenlegen will.
Was stehen muss
Vorgeschrieben sind unter anderem die Bezeichnung „Nahrungsergänzungsmittel“, das Zutatenverzeichnis in absteigender Menge, die empfohlene Tagesdosis, der Hinweis, die angegebene Menge nicht zu überschreiten, der Hinweis auf eine abwechslungsreiche Ernährung, die Aufbewahrung außerhalb der Reichweite von Kindern sowie Name und Anschrift des Verantwortlichen.
Was freiwillig ist — und trotzdem zählt
Nicht vorgeschrieben sind das Extraktverhältnis, der standardisierte Gehalt der Leitsubstanz, die genaue Verbindungsform eines Mineralstoffs, die Herkunft des Rohstoffs und der Hinweis auf eine Chargenprüfung. Genau diese fünf Angaben entscheiden aber darüber, ob sich ein Produkt einordnen lässt. Fehlen sie alle, ist das eine Information für sich.
Die Referenzmenge im Kleingedruckten
Bei Vitaminen und Mineralstoffen steht neben der Menge ein Prozentwert: der Anteil an der Nährstoffbezugsmenge, kurz NRV. Sie ist ein Durchschnittswert für Erwachsene, kein persönlicher Bedarf — bei manchen Nährstoffen liegt sie bewusst niedrig, bei anderen deutlich über dem, was viele tatsächlich aufnehmen. Bei Pflanzenextrakten steht stattdessen die absolute Menge, ergänzt um Extraktverhältnis und Gehalt.
Was wir bei Pflanzen und Pilzen angeben
Bei Pflanzenextrakten und Vitalpilzen nennen wir den botanischen Namen, den verarbeiteten Pflanzenteil, die Herkunft, das Extraktverhältnis, den standardisierten Gehalt und die Verwendungstradition. Das sind die Angaben, mit denen sich zwei Produkte tatsächlich vergleichen lassen.
Drei verbreitete Missverständnisse
„Natürlich“ heißt automatisch besser
Ein natürlicher Ursprung sagt nichts über Reinheit, Gehalt oder Verträglichkeit. Entscheidend ist, was tatsächlich drin ist und ob es geprüft wurde — nicht, ob es einmal an einer Pflanze gewachsen ist.
Höher dosiert ist wirksamer
Der Körper kann viele Stoffe nur begrenzt aufnehmen; darüber hinaus wird ausgeschieden oder es wird unverträglich. Sinnvoll dosiert heißt: an der Referenzmenge und am tatsächlichen Bedarf orientiert, nicht an der größtmöglichen Zahl auf dem Etikett.
Je mehr Inhaltsstoffe, desto besser das Produkt
Eine lange Zutatenliste sieht großzügig aus, verteilt die Gesamtmenge aber auf viele Positionen — am Ende ist von jeder zu wenig enthalten, um eine Rolle zu spielen. Wenige Stoffe in sinnvoller Menge sind fast immer die bessere Rezeptur.
Vom Inhaltsstoff zum passenden Produkt
- Stoffgruppe wählen. Pilz, Pflanze, Nährstoff oder fertige Kombination — die Kacheln oben führen direkt in die jeweilige Kategorie.
- Form prüfen. Ganzpulver oder Extrakt? Bei Extrakten auf Verhältnis und Standardisierung achten, bei Mineralstoffen auf die Verbindungsform.
- Menge einordnen. Vergleiche immer die Tagesportion, nicht die Menge pro 100 Gramm. Beides steht auf jeder Produktseite.
Hintergründe zu einzelnen Stoffen findest du im Vitalplant Magazin. Wenn du zwischen zwei Formen schwankst, hilft unser Team über die Kontaktseite weiter.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Wenn du schwanger bist, stillst, Medikamente einnimmst oder eine Erkrankung hast, halte vor der Einnahme bitte Rücksprache mit deinem Arzt oder deiner Apothekerin.
