Kollagen

Kollagen kaufen: Peptide aus deutscher Manufaktur

Kollagen ist das häufigste Protein im menschlichen Körper — es macht rund ein Drittel unserer gesamten Proteinmasse aus und bildet das Gerüst von Haut, Knorpel, Sehnen, Bändern und Knochen. Als Nahrungsergänzung kommt es in hydrolysierter Form auf den Tisch: in kurze Peptide zerlegt, kalt löslich, geschmacksneutral. Bei Vitalplant findest du drei Varianten aus unserer familiengeführten Manufaktur in Memmingen: das klassische Kollagen Pulver mit Hydrolysat der Typen I und III, sowie Kollagen Move und Kollagen Shine mit den Markenrohstoffen FORTIGEL und VERISOL der deutschen Gelita AG. Alle drei stammen vom Weiderind, sind laborgeprüft und kommen ohne Aromen, Süßstoffe und Füllstoffe aus.

Bio-zertifizierte Produktion Apotheker-entwickelt Ohne Füllstoffe Ab 60 € versandkostenfrei
3 Produkte
Jede Charge laborgeprüft
Unabhängige Prüfung auf Wirkstoffgehalt & Reinheit
Manufaktur Memmingen
100 % eigene Fertigung unter pharmazeutischer Aufsicht
Keine Füllstoffe
Kein Magnesiumstearat, keine Farbstoffe, keine Rieselhilfen
Ab 60 € kostenlos
Schneller Versand direkt aus Memmingen im Allgäu
Ratgeber

Alles über Kollagen

Kollagen kaufen: Kollagenpeptide aus der Manufaktur in Memmingen

Kaum ein Nahrungsergänzungsmittel wird so viel diskutiert wie Kollagen — und kaum eines wird so unterschiedlich beworben. Zwischen seriösen Rohstoffen und leeren Versprechen liegen hier Welten. Auf dieser Seite findest du deshalb beides: die sachlichen Fakten zum Protein und zu unseren drei Produkten, und eine ehrliche Einordnung, was wir nach europäischem Lebensmittelrecht sagen dürfen und was nicht.

Kurz vorweg, weil es die häufigste Rückfrage ist: Kollagen ist ein tierisches Protein. Unsere Produkte stammen vom Rind aus Weidehaltung und sind damit weder vegan noch vegetarisch. Pflanzliches Kollagen gibt es nicht — was so beworben wird, sind Nährstoffe, die zur körpereigenen Kollagenbildung beitragen, allen voran Vitamin C.

Was ist Kollagen? Das Strukturprotein im Überblick

Kollagen ist ein Faserprotein und der wichtigste Baustein des Bindegewebes. Es macht etwa 30 Prozent des gesamten Körperproteins aus und findet sich überall dort, wo Gewebe Zugfestigkeit und Elastizität zugleich braucht: in der Lederhaut, in Sehnen und Bändern, im Knorpel, in der Knochenmatrix und in den Wänden der Blutgefäße.

Der Aufbau: die Tripelhelix

Kollagen hat eine charakteristische Struktur, die es von anderen Proteinen unterscheidet: Drei Polypeptidketten winden sich zu einer Tripelhelix — einem dreisträngigen Seil im molekularen Maßstab. Diese Bauweise ist der Grund für die enorme Zugfestigkeit des Materials. Möglich wird sie durch eine ungewöhnliche Aminosäure-Zusammensetzung: Etwa jede dritte Aminosäure ist Glycin, dazu kommen hohe Anteile an Prolin und Hydroxyprolin. Hydroxyprolin kommt in nennenswerter Menge praktisch nur in Kollagen vor und dient in der Analytik als Marker.

Die Kollagen-Typen: I, II und III

Die Wissenschaft kennt mindestens 28 verschiedene Kollagen-Typen, doch drei dominieren:

  • Typ I — mit Abstand der häufigste, rund 90 Prozent des Körperkollagens. Er bildet das Gerüst von Haut, Sehnen, Bändern, Knochen und Zähnen.
  • Typ II — der Knorpeltyp. Er kommt vor allem im hyalinen Knorpel der Gelenke vor und wird meist aus Hühnerbrustbein gewonnen.
  • Typ III — findet sich in der Haut, in Blutgefäßen und in inneren Organen, fast immer gemeinsam mit Typ I.

Unser klassisches Kollagen Pulver liefert die Typen I und III im natürlichen Verhältnis — die Kombination, die im menschlichen Bindegewebe ohnehin gemeinsam auftritt.

Warum die körpereigene Produktion nachlässt

Der Körper stellt Kollagen selbst her, in spezialisierten Zellen des Bindegewebes, den Fibroblasten. Diese Eigenproduktion läuft nicht ein Leben lang gleich: Ab dem jungen Erwachsenenalter nimmt sie allmählich ab, und äußere Faktoren beschleunigen den Prozess — UV-Strahlung gilt als der stärkste davon, dazu kommen Rauchen, ein hoher Zuckerkonsum und dauerhafter Schlafmangel. Das ist der Hintergrund, vor dem viele Menschen sich mit dem Thema befassen.

Gelatine, Hydrolysat, Peptide: die Unterschiede

Drei Begriffe, ein Ausgangsmaterial — und trotzdem drei völlig verschiedene Produkte. Der Unterschied liegt allein im Grad der Aufspaltung:

Natives Kollagen

Das unveränderte Protein in seiner Tripelhelix-Struktur, mit einem Molekulargewicht im Bereich mehrerer hunderttausend Dalton. Es ist wasserunlöslich und für den Körper in dieser Form nicht verwertbar.

Gelatine

Wird durch Erhitzen aus Kollagen gewonnen. Dabei bricht die Tripelhelix teilweise auf, das Molekulargewicht sinkt. Gelatine löst sich in heißem Wasser und geliert beim Abkühlen — die bekannte Eigenschaft aus Gummibärchen und Panna cotta. Für ein Getränk ist sie unpraktisch.

Kollagenhydrolysat und Kollagenpeptide

Hier geht die Aufspaltung einen Schritt weiter: Enzyme zerlegen das Protein gezielt in kurze Ketten mit einem Molekulargewicht im Bereich weniger tausend Dalton. Das Ergebnis löst sich auch in kaltem Wasser, geliert nicht mehr und ist geschmacksneutral. Genau diese Form steckt in allen drei Vitalplant-Produkten. „Kollagenhydrolysat" und „Kollagenpeptide" bezeichnen dabei dasselbe Prinzip — der Begriff Peptide wird meist dann verwendet, wenn die Kettenlängen besonders eng definiert sind.

Bioaktive Kollagenpeptide: VERISOL und FORTIGEL im Detail

Zwei unserer drei Produkte setzen nicht auf anonyme Rohware, sondern auf definierte Markenrohstoffe. Das ist der wichtigste Qualitätsunterschied am Kollagenmarkt — und der am wenigsten erklärte.

Wer ist Gelita?

Die Gelita AG mit Sitz im baden-württembergischen Eberbach wurde 1875 gegründet und arbeitet seither mit Gelatine und Kollagen. Heute betreibt das Unternehmen über 20 Produktionsstandorte weltweit und gilt als einer der führenden Hersteller in diesem Segment. Unter dem Dach der Bioactive Collagen Peptides hat Gelita mehrere spezifische Peptidprofile entwickelt, die sich in Kettenlänge und Molekülstruktur unterscheiden. Zwei davon setzen wir ein.

Was einen Markenrohstoff ausmacht

Bei anonymem Kollagenhydrolysat weißt du: Es ist Kollagen. Mehr nicht. Kettenlängenverteilung, Hydrolysegrad und Peptidprofil können von Charge zu Charge schwanken, je nach Rohstoff und Verfahren. Ein Markenrohstoff wie VERISOL oder FORTIGEL ist dagegen auf ein bestimmtes Peptidprofil hin optimiert und wird gleichbleibend produziert — dieselbe Kettenlängenverteilung in jeder Charge. Dazu kommt: Der Hersteller hat den jeweiligen Rohstoff in eigenen Studien untersucht und dokumentiert, was bei Rohware ohne Markennamen praktisch nie der Fall ist.

FORTIGEL in Kollagen Move

FORTIGEL ist das Peptidprofil, das wir in Kollagen Move einsetzen — 5 g pro Tagesportion, also die volle Portion aus reinem Markenrohstoff ohne Streckung. Move ist unsere Variante für alle, die viel in Bewegung sind.

VERISOL in Kollagen Shine

VERISOL ist das Peptidprofil in Kollagen Shine, ebenfalls 5 g pro Tagesportion aus reinem Markenrohstoff. Shine ist unsere Variante für die tägliche Beauty-Routine.

Was wir sagen dürfen — und was nicht

Dieser Abschnitt fehlt auf den meisten Kollagen-Seiten. Wir halten ihn für den wichtigsten, weil er dir hilft, Anbieter einzuordnen.

Für Kollagen und Kollagenpeptide gibt es in der Europäischen Union keine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat entsprechende Anträge geprüft und nicht zugelassen. Das bedeutet: Kein Anbieter darf Kollagen mit Aussagen zu Haut, Gelenken, Falten oder Bindegewebe bewerben — unabhängig davon, wie viele Studien er vorlegt.

Der Bundesgerichtshof hat das am 9. Oktober 2025 noch einmal ausdrücklich bestätigt (Aktenzeichen I ZR 135/24). Danach fallen auch Aussagen, die als Schönheitsversprechen daherkommen, unter die Health-Claims-Verordnung, sobald sie einen körperlichen Vorgang beschreiben. Wer also mit „Hautelastizität" oder „Hautdichte" wirbt, verstößt gegen geltendes Recht — auch mit Herstellerstudien im Rücken.

Wir halten uns daran. Was du auf dieser Seite findest, sind nachprüfbare Fakten: Herkunft, Verarbeitung, Peptidprofil, Dosierung, Laborprüfung. Was du nicht findest, sind Wirkversprechen. Wenn dir ein Anbieter mehr verspricht, weißt du jetzt, wie das einzuordnen ist.

Eine Ausnahme gibt es, und die betrifft nicht das Kollagen selbst, sondern einen Nährstoff, der bei seiner körpereigenen Bildung eine belegte Rolle spielt: Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut, der Knochen, des Knorpels, des Zahnfleischs und der Blutgefäße bei. Diese Angabe ist zugelassen — sie gilt für Vitamin C, nicht für Kollagenpulver.

Unsere drei Kollagen-Produkte im Detail

Alle drei Varianten teilen dieselbe Grundlage: Kollagen vom Rind aus Weidehaltung, hydrolysiert, geschmacksneutral, ohne Aromen, ohne Süßstoffe, ohne Füllstoffe. Sie unterscheiden sich im Rohstoff, in der Portionsgröße und in der Zielgruppe.

Kollagen Pulver — die Basis

Das klassische Kollagenhydrolysat der Typen I und III, 10 g pro Tagesportion, 600 g in der Dose. Das reicht für 60 Portionen, also rund zwei Monate. Die richtige Wahl, wenn du eine reine, flexibel dosierbare Grundlage suchst.

VITALPLANT KOLLAGEN PULVER — Typ I und III, 10 g pro Portion

  • Kollagenhydrolysat Typ I und III vom Rind aus Weidehaltung
  • 10 g pro Tagesportion — 600 g Dose für 60 Portionen
  • Geschmacksneutral, löst sich kalt und warm
  • Ohne Aromen, Süßstoffe, Farbstoffe und Füllstoffe
  • Laborgeprüft, abgefüllt in Memmingen

→ Jetzt Kollagen Pulver entdecken

Kollagen Move — mit FORTIGEL

5 g FORTIGEL-Peptide pro Tagesportion, 300 g in der Dose für 60 Portionen. Unsere Variante für aktive Routinen — vom Laufen über das Krafttraining bis zum Alltag, der viel auf den Beinen stattfindet.

VITALPLANT KOLLAGEN MOVE — 5 g FORTIGEL pro Portion

  • FORTIGEL Kollagenpeptide der deutschen Gelita AG
  • 5 g reiner Markenrohstoff pro Tagesportion — ohne Streckung
  • 300 g Dose für 60 Portionen
  • Geschmacksneutral, ideal für Shake, Kaffee oder Wasser
  • Laborgeprüft, abgefüllt in Memmingen

→ Jetzt Kollagen Move entdecken

Kollagen Shine — mit VERISOL

5 g VERISOL-Peptide pro Tagesportion, 300 g in der Dose für 60 Portionen. Unsere Variante für die tägliche Beauty-Routine, morgens im Kaffee oder abends im Tee.

VITALPLANT KOLLAGEN SHINE — 5 g VERISOL pro Portion

  • VERISOL Kollagenpeptide der deutschen Gelita AG
  • 5 g reiner Markenrohstoff pro Tagesportion — ohne Streckung
  • 300 g Dose für 60 Portionen
  • Geschmacksneutral, unauffällig in jedem Getränk
  • Laborgeprüft, abgefüllt in Memmingen

→ Jetzt Kollagen Shine entdecken

Welches Kollagen passt zu dir?

Die Entscheidung ist einfacher, als sie aussieht — sie hängt an zwei Fragen: Suchst du eine reine Basis oder einen definierten Markenrohstoff? Und wofür willst du es in deinem Alltag nutzen?

  • Du willst eine unkomplizierte, ergiebige Grundlage und dosierst gern selbst → Kollagen Pulver. Mit 10 g pro Portion die größte Menge, mit 600 g die ergiebigste Dose.
  • Du bist sportlich unterwegs und möchtest einen definierten Markenrohstoff → Kollagen Move mit FORTIGEL.
  • Du baust eine Beauty-Routine auf und legst Wert auf ein dokumentiertes Peptidprofil → Kollagen Shine mit VERISOL.

Und wenn du dich nicht entscheiden kannst: Es spricht nichts dagegen, mit der Basis anzufangen und später eine der Markenrohstoff-Varianten zu testen. Die Produkte schließen sich nicht aus.

Kollagen und Vitamin C: die belegte Verbindung

Wenn es einen Nährstoff gibt, der beim Thema Kollagen zu Recht immer genannt wird, dann Vitamin C. Der Grund liegt in der Biochemie: Bei der körpereigenen Kollagensynthese müssen die Aminosäuren Prolin und Lysin hydroxyliert werden, damit die Tripelhelix stabil wird. Die dafür zuständigen Enzyme benötigen Vitamin C als Cofaktor. Ohne Vitamin C läuft dieser Schritt nicht — der historische Extremfall ist Skorbut, die klassische Seefahrerkrankheit, bei der das Bindegewebe zusammenbricht.

Deshalb ist dies eine der wenigen zugelassenen Angaben in diesem Umfeld: Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion von Haut, Knochen, Knorpel, Zahnfleisch und Blutgefäßen bei.

In unserem Sortiment findest du es in zwei Varianten: Vitamin C 1000 mit 1.000 mg pro Tagesdosis für alle, die gezielt hoch dosieren, und die Acerola Kapseln mit natürlichem Vitamin C aus der Acerolakirsche für alle, die pflanzliche Quellen bevorzugen. Beide findest du auch in unserer Vitamine-Kategorie.

Kollagen richtig einnehmen: Dosierung, Timing und Zubereitung

Wie viel pro Tag?

Die Tagesportion richtet sich nach dem Produkt: 10 g beim klassischen Kollagen Pulver, jeweils 5 g bei Move und Shine. Der Unterschied liegt nicht an der Wertigkeit, sondern am Rohstoff — die Markenpeptide sind auf ein definiertes Profil hin optimiert und werden in entsprechend abgestimmter Menge eingesetzt. Halte dich an die Angabe auf der Dose; mehr bringt keinen Zusatznutzen.

Wann am besten?

Es gibt keinen belegten optimalen Zeitpunkt. Entscheide nach Alltagstauglichkeit: Wer die Portion in den Morgenkaffee rührt, vergisst sie seltener als jemand, der sie irgendwann über den Tag verteilt einplant. Manche nehmen Move nach dem Training, weil sich das an eine bestehende Routine anhängt. Auch das ist eine Frage der Gewohnheit, nicht der Wirksamkeit.

Wie zubereiten?

Kollagenpeptide sind hitzestabil und lösen sich in kalten wie warmen Flüssigkeiten. Für das Kollagen Pulver empfehlen wir 10 g in etwa 250 ml Flüssigkeit, für Move und Shine jeweils 5 g in etwa 150 ml. Geeignet ist praktisch alles: Wasser, Kaffee, Tee, Saft, Smoothie, Porridge oder Suppe. Rühre kurz um — anders als Gelatine geliert Hydrolysat nicht und bildet keine Klümpchen.

Wie lange?

Kollagen ist ein Lebensmittel und für die dauerhafte Verwendung gedacht; eine zeitliche Begrenzung gibt es nicht. Wie bei allen Nahrungsergänzungsmitteln gilt: Regelmäßigkeit über Wochen und Monate ist sinnvoller als eine kurze, hoch dosierte Phase.

Kollagen kaufen: Worauf du bei der Qualität achten solltest

Der Kollagenmarkt ist unübersichtlich, die Preisspanne enorm. Diese fünf Punkte trennen ein gutes Produkt von einem beliebigen:

1. Herkunft des Rohstoffs

Rind, Schwein, Fisch oder Huhn — jede Quelle hat ein anderes Typenprofil. Rinderkollagen liefert die Typen I und III, Fischkollagen überwiegend Typ I, Hühnerkollagen Typ II. Seriöse Anbieter nennen die Quelle und die Haltungsform. Unser Kollagen stammt ausschließlich vom Rind aus Weidehaltung.

2. Markenrohstoff oder anonyme Rohware

Steht ein Rohstoffname wie VERISOL oder FORTIGEL auf der Packung, ist das Peptidprofil definiert und die Charge reproduzierbar. Steht dort nur „Kollagenhydrolysat", kann die Qualität schwanken. Beides kann gut sein — aber nur eines ist überprüfbar.

3. Menge pro Portion, nicht pro 100 g

Der häufigste Trick beim Preisvergleich: Angaben pro 100 g statt pro Portion. Rechne immer auf die Tagesportion um und schau, wie viele Portionen in der Dose stecken. Bei uns steht beides auf jeder Produktseite — 60 Portionen pro Dose, bei allen drei Varianten.

4. Laborprüfung

Kollagen ist ein tierisches Rohprodukt; die Prüfung auf Schwermetalle und mikrobiologische Reinheit gehört dazu. Jede unserer Chargen wird von unabhängigen Laboren untersucht, die Analysezertifikate sind auf den Produktseiten einsehbar.

5. Was sonst noch drin ist

Viele Kollagenprodukte enthalten Aromen, Süßstoffe, Farbstoffe oder Trennmittel — oft, um minderwertige Rohware zu kaschieren. Gutes Kollagenhydrolysat braucht das nicht: Es ist von Natur aus geschmacksneutral. In unseren Dosen ist ausschließlich Kollagen.

Kollagen in der Ernährung: Wo es natürlich vorkommt

Kollagen steckt in den Teilen des Tieres, die traditionell lange mitgekocht wurden und in der modernen Küche meist wegfallen: in Haut, Sehnen, Knorpel und Knochen. Wer Knochenbrühe ansetzt, Sülze isst, Fisch mit Haut zubereitet oder Eisbein auf dem Teller hat, nimmt Kollagen auf. Genau diese Gerichte sind aus dem Alltag weitgehend verschwunden — die moderne Ernährung bevorzugt Muskelfleisch, das nahezu kollagenfrei ist.

Pflanzliche Lebensmittel enthalten grundsätzlich kein Kollagen. Was sie liefern können, sind Bausteine und Cofaktoren der körpereigenen Bildung: Vitamin C aus Paprika, Zitrusfrüchten und Acerola, Zink aus Kürbiskernen und Hülsenfrüchten, Kupfer aus Nüssen. Zink trägt zur Erhaltung normaler Haut, Haare und Nägel bei, Kupfer zur Erhaltung von normalem Bindegewebe.

Für wen Kollagen nicht geeignet ist

Ehrlichkeit gehört auch hier dazu — Kollagen ist nicht für jeden das Richtige:

  • Veganerinnen und Veganer, Vegetarierinnen und Vegetarier: Kollagen ist ein tierisches Protein. Eine pflanzliche Alternative im eigentlichen Sinn existiert nicht. Wer trotzdem etwas für das Thema tun möchte, findet in Vitamin C, Zink und Biotin Nährstoffe mit zugelassenen Angaben — gebündelt etwa im Haut Haare Nägel Komplex.
  • Bei Rindfleischallergie: Unsere Produkte stammen vom Rind und kommen dann nicht infrage.
  • In Schwangerschaft und Stillzeit: Wie bei jedem Nahrungsergänzungsmittel gehört die Einnahme hier in ärztliche Abstimmung.
  • Bei Nierenerkrankungen: Kollagen ist ein Protein und wird als solches verstoffwechselt. Wer die Eiweißzufuhr aus medizinischen Gründen begrenzen muss, klärt die Einnahme vorher ärztlich ab.

Qualität aus der Manufaktur in Memmingen

Vitalplant ist ein familiengeführtes Unternehmen aus Memmingen im Allgäu. Die Nähe zu Vitalstoffen kommt bei uns aus der Apotheke: Aufgewachsen in der Stern Apotheke, haben wir früh gelernt, dass es bei Nahrungsergänzung nicht auf das Etikett ankommt, sondern auf den Rohstoff dahinter.

Für unsere Kollagen-Produkte heißt das konkret: Rohstoff vom Weiderind, Verarbeitung in Deutschland, Abfüllung in unserer Manufaktur, unabhängige Laborprüfung jeder Charge mit einsehbarem Zertifikat — und eine Zutatenliste, auf der genau eine Zutat steht. Keine Aromen zum Überdecken, keine Süßstoffe, keine Füllstoffe zum Strecken.

Fazit: Kollagen mit klarem Blick

Kollagen ist ein spannender Rohstoff mit einer soliden biochemischen Grundlage — und gleichzeitig ein Feld, auf dem viel zu viel versprochen wird. Unser Ansatz ist deshalb ein anderer: Wir liefern dir ein sauberes Produkt mit nachvollziehbarer Herkunft, nennen den Rohstoff beim Namen und sagen offen, wo die rechtlichen Grenzen der Aussage liegen.

Wenn du einsteigen möchtest, ist das Kollagen Pulver die ergiebigste Basis. Wer einen definierten Markenrohstoff sucht, findet ihn in Move mit FORTIGEL oder Shine mit VERISOL. Und in jedem Fall lohnt der Blick auf Vitamin C — den einen Nährstoff, für den die Verbindung zur Kollagenbildung nicht nur plausibel, sondern zugelassen ist.

Mehr zum Thema Haut, Haare und Nägel findest du in unserer Themenwelt Beauty & Anti-Aging, passende Mikronährstoffe in den Kategorien Vitamine und Mineralstoffe.

Hinweis: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren. Angaben gemäß Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 und Verordnung (EU) Nr. 432/2012.

Häufige Fragen zu Kollagen